|
<< Click to Display Table of Contents >> Navigation: Allgemeines > Softwareversion 3.0 und 4.0 |
EisBär gibt es in 2 Versionen
Beider Versionen werden parallel entwickelt. Alle Komponenten haben in beiden Versionen das gleiche Aussehen und die gleiche Funktion.
Lediglich der Plotter unterscheidet sich in Aussehen und Funktion. Beim EisBär 4.0 ist eine bessere und ausführlichere Datenauswertung möglich.
•EisBär 3.0 ist eine 32Bit Software.
•EisBär 4.0 ist die erste 64Bit Lösung in unserem Marktsegment. Durch die größeren zur Verfügungen stehenden Ressourcen (z.B. Arbeitsspeicher, Threads, Rechenleistung) können Projekte bei mehr Performance beliebig in der Größe wachsen. Damit ist bei Großprojekten keine Aufteilung in mehrere Anlagen mehr erforderlich. Es können Großprojekte mit sehr vielen Seiten, Treibern und Komponenten realisiert werden.
•EisBär 3.0 verwendet Desktop-Einzeldatenbanken zum speichern von Störungen und Messwerten.
•EisBär 4.0 verfügt über die neuste Datenbanktechnologie und ist dadurch besonders für Projekte mit hohem Daten-/Werte-Aufkommen gedacht. Alle Schalthandlungen, Störungssignale und Messwerte aller angeschlossenen Systeme werden automatisch mit Zeitverlauf erfasst. Durch die neue Zeitreihendatenbank sind wir in der Lage alle Signal-Verläufe der Anlagen über die gesamte Laufzeit zu speichern und diese schnell abzurufen.
Mit einen rechten Mausklick auf eine beliebige Komponente ist jederzeit der Zugriff auf alle aktuellen und historischen Daten möglich.
Wenn heute noch nicht klar ist, welche Daten man in Zukunft auswerten möchte, mit EisBär 4.0 kein Problem. Die Daten sind gespeichert und abrufbar.
•Mit dem „Debug-Modus“ im EisBär 4.0 kann die Anlage auf jeden beliebigen Zeitpunkt eingestellt werden und die einzelnen Vorgänge der Vergangenheit erneut durchlaufen. Wenn also z.B. am Montag um 10:00 etwas nicht „korrekt“ funktioniert hat, kann man zu diesem Zeitpunkt zurückkehren und sich die gesamte Anlage mit allen Signalen „offline“ ansehen und analysieren.
Hierzu arbeitet im Hintergrund ein Datenbankserver. Darin werden alle im Anlagenleben entstandenen Daten gespeichert. Diese Datenbasis ermöglicht Bewertungen welche für einen effizienteren Betrieb der System erforderlich sind. Diese Funktion ist im EisBär 3.0 nicht vorhanden.
•Beim EisBär 4.0 ist der WebApp-Zugriff über Webbrowser bereits enthalten. Beim EisBär 3.0 ist dieser optional.
Technischer Vergleich (kompakt)
Bereich |
EisBaer 3 |
EisBaer 4 |
Systemarchitektur |
32-Bit |
64-Bit-Architektur für höhere Performance |
Datenbank |
Embedded SQLite (lokal) |
MongoDB lokal (Serverbasiert, Big-Data-fähig), Clustering- und Redundanzfähigkeit für hohe Verfügbarkeit |
DB-Betrieb |
integriert |
eigener DB-Server möglich, Cluster/Replikation |
DB-Administration |
nicht erforderlich |
nicht erforderlich, aber eigene Administration möglich |
Historie/Analyse |
klassische Historie |
erweiterte Historie, Historie direkt in der Visualisierung abrufbar (per Rechtsklick) |
Debug/Service |
– |
Integrierter Debug-Modus mit Zeitsteuerung im Visualisierungsbildkontext, Vor/Rückspulfunktion |
Projektgrößen |
typische Installationen |
große Anlagen, viele Datenpunkte, lange Historien |
Performance/Parallelität |
Standard |
optimierte Performance, besseres Multithreading |
Protokolle |
gleich |
gleich, InfluxDB Writer zusätzlich verfügbar |
WSebApp / html 5 Client |
optional als Zusatzlizenz |
integriert |
Energiemanagement |
Erfüllt DIN ISO 50001 & 50006 – gelistet auf der BAFA-Förderliste |
Das Programmpaket EisBär besteht aus drei Programmteilen:
- Editor, zur Erstellung der Oberflächen
- Server, Dienst als zentraler Server für die Clients
- Client, Bediensoftware des Anwenders.
Detaillierte Information zu den einzelnen Programmteilen erhalten sie in weiteren Kapiteln des Handbuchs.