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Bitte speichern Sie ihre Projekte immer auf der lokalen Festplatte. Öffnen Sie diese auch immer lokal, nicht von einem Cloud-Laufwerk.
Die automatische Synchronisierung kann die Projektdateien beschädigen und zum Totalverlust des Projektes führen. Zur Sicherung können Sie die Projektdaten in der Cloud speichern. Bitte beachten Sie dass beim Kopieren das Projekte und der Editor vollständig geschlossen sind.
Projekt-Dateien, welche auf Dateiebene kopiert und/oder verschoben werden, können dazu führen, dass das Projekt nicht mehr geöffnet werden kann.
Drag & Drop:
Beim Einfügen von Komponenten ist darauf zu achten, dass die neuen Komponenten NICHT auf einem Panel oder Makro-Panel abgelegt werden.
Je angelegter Seite können nicht mehr als 1024 Komponenten angelegt werden.
Arbeiten mit Grafiken:
Die Visualisierung erlaubt Ihnen die Verwendung aller gängigen Pixel-Grafikformate. Dabei ist zu beachten, dass die Grafikdateien jeweils in der vollen Auflösung eingefügt werden, d.h. dass z. B. mit dem Digitalfoto erstellte Bilder eine Dateigröße von 2 MB und mehr haben können. Im PC kann der benötigte Arbeitsspeicher hierfür leicht 5 mal größer sein. Bei mehrfacher Verwendung solcher Grafiken kann so schnell viel Arbeitsspeicher benötigt werden. Das sorgt dann für eine Verlangsamung des Systems. Bitte verwenden Sie aus diesem Grund möglichst Dateien in der tatsächlich benötigten Größe (Pixel). Je kleiner die Grafiken desto schneller wird auch der Download des Projekts zu den verschiedenen Clients. Dies ist bei Verbindungen über das Internet wichtig.
Als Dateiformat empfehlen wir *.png. Mit diesem lassen sich z.B. Transparenz sowie Teiltransparenz darstellen und die Dateigröße kann sehr gut verringert werden. Als Bearbeitungsprogramm empfehlen wir das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm GIMP (https://www.gimp.org). Hiermit lassen sich schlanke und schnelle Oberflächen erstellen.
Für App / WebApp:
Sind im Projekt Plotter angelegt, sollten diese auf einer eigenen Projekt-Seite liegen. Beim Aufruf der Seite mit einem Plotter werden die Informationen heruntergeladen und erst dann zur Anzeige gebracht, wenn alle Daten vorhanden sind. Dies betrifft dann auch Komponenten, die auf der selben Seite liegen, wie der Plotter, zum Beispiel die App-Listenansicht. Die Datenmenge, die bei historischen Daten heruntergeladen wird, ist begrenzt. Aus diesem Grund werden Daten gegebenenfalls nicht komplett dargestellt. Der anzuzeigende Zeitbereich sollte so klein wie möglich gewählt werden.
Auflösung:
Für Projekte, bei denen die Titelzeile, die Menüzeile und die Skalierungsbar angezeigt werden soll, wird normalerweise rechts und links der Visu ein grauer Balken dargestellt. Um dies zu vermeiden, sollte die Auflösung im Projekt angepasst werden.
Beispiel:
Desktop-Auflösung: 1920 x 1080
Projekt-Auflösung: 1920 x 1005
Projektierung der EIB / KNX Anlage:
Beachten Sie folgende Hinweise bei der Projektierung einer KNX-Anlage, wenn Sie diese visualisieren:
•Grundsätzlich sollten Sie bei Aktoren nicht mit Statusrückmeldungen arbeiten. Die aktive Statusrückmeldung scheint zwar auf den ersten Blick die optimale Lösung, aber in der Praxis wird der Bus durch zu viele Statusrückmeldungen überlastet; es kommt dabei zu Telegrammverlusten. Die Anzeige auf der Visualisierung, den Tastern und Tableaus sind dann falsch. Die Hauptlast tritt bei gruppenweiser oder kompletter Ansteuerung der KNX Geräte auf, da dann alle Geräte GLEICHZEITIG antworten.
Die Visualisierung bildet jeweils den Zustand des KNX-Geräte-Objektes ab, d. h. auch bei Zuordnung vieler Gruppenadressen wird der Zustand korrekt erfasst. Einzige Anwendung zur Benutzung der aktiven Statusrückmeldungen stellen z. B. Schaltungen mit Zeitfunktionen in Ausgängen dar. Da es sich hierbei meist um wenige/einzelne Schaltungen im Projekt handelt, ist dies für die Telegrammlast auf dem Bus unkritisch.
•Bei der Verwendung von KNX-Geräten mit Sammelobjekten, z. B. bei KNX-Tableaus oder Dummy-Applikationen, ist es erforderlich die Verkettung der Adressen im Kommunikationsobjekt zu lösen. Hierzu wird eine zusätzliche Hilfs-Adresse, z.B. 31/7/0-x an erster Stelle des Kommunikationsobjekts angelegt. Diese wird für keine weitere Funktion verwendet. Alle weiteren Adressen werden in der Datenpunktliste als sogenannte "Zentral-Adressen" automatisch angelegt und können ganz normal zur Verknüpfung verwendet werden.
•Zum Auslesen des Anlagenzustandes, d. h. beim Start der Visualisierungssoftware, ist es notwendig, pro Gruppenadresse einmalig das Lesen-Flag zu setzen. Die auszulesende Adresse muss eine sendende Adresse sein, da bei einer Lesen-Anfrage auf eine empfangende Adresse die Antwort durch die sendende Gruppenadresse des Geräteobjekts gesendet wird. Aus diesem Grund ist auch darauf zu achten, dass keine Zentraladressen (z. B. Beleuchtung gesamt EIN/AUS) als sendende Adresse in den abzufragenden Geräte-Objekten stehen. Vergeben Sie zunächst immer die lokalen Funktionen als Gruppenadresse und ordnen diese den Sensor- und Aktorobjekten zu.
•Um Reaktionen anderer KNX-Geräte auf Lesen-Antwort-Telegramme zu vermeiden sollte man bei den betroffenen Geräte-Objekten das aktualisieren Flag entfernen. Hierdurch reagieren die KNX-Geräte nur noch auf Schaltbefehle.
•Falls Adressen abgefragt werden, welche in mehreren Objekte bzw. KNX-Geräten stehen, werden alle Objekte das Antwort-Telegramm in der Regel als Schaltbefehl interpretieren. Dies bedeutet in der Praxis, dass andere Schaltkreise für Beleuchtungen und/oder Jalousien beim Initialisieren fahren können oder ein- und ausgeschaltet werden. Aus diesem Grund sollten Sie für jede Schaltfunktion/-gruppe (in der Regel je Ausgang) eine lokale Gruppenadresse anlegen. Diese sollte dann zur Abfrage des Schaltzustandes/Status verwendet werden. Bei Geräten neuer Bauart ist es möglich das Aktualisieren-Flag in den Objekten zu löschen. Damit ist das unbeabsichtigte Schalten in Folge von Antworttelegrammen komplett unterbunden.
•Setzen Sie in jedem Fall KEINE Lese-Flags bei allen relativ Dimmen Adressen und bei Jalousie-Adressen für das Auf-/Abfahren und Stopp/Lamellen-Verstellung.
•Die EisBär-Visualisierung kann die Initialisierung der einzelnen Gruppenadressen mit verschiedenen Prioritäten ausführen. Dafür werden die gleichen Prioritäten wie in der ETS verwendet. Die dort eingetragenen Prioritätsebenen werden beim Import in die KNX-Verbindung übernommen. Es gibt 4 Prioritäten:
High |
Datenpunkte (Gruppenadressen) werden zuerst initialisiert |
|---|---|
Low und Medium |
Datenpunkte (Gruppenadressen) werden initialisiert. |
None |
Datenpunkte (Gruppenadressen) werden nicht initialisiert |
Innerhalb der Prioritätsebenen werden die Gruppenadressen in aufsteigender Reihenfolge abgefragt.
Weitere Hinweise zu Filtertabelle stehen im Kapitel Treiber\KNX\KNX Dummy / Filtertabellen