WLED

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WLED

Der WLED-Treiber ermöglicht die vollständige Integration eines WLED-Controllers in ein EisBär-Projekt.
Durch die Einbindung in EisBär kann ein WLED-Gerät direkt über KNX, BACnet, Modbus oder andere unterstützte Protokolle gesteuert werden und lässt sich damit wie jede andere Leuchte vollständig in die Gebäudeautomation integrieren.

Alle relevanten Steuerungs- und Statusfunktionen des Geräts werden über strukturierte Ein- und Ausgänge bereitgestellt. Dazu gehören Helligkeit, Farben, Effekte, Segmentkonfigurationen, Nachtlichtmodus, Geräteinformationen, WLAN-Diagnose und Systemzustände.

Die Kommunikation erfolgt über die JSON-API des WLED-Geräts.
Wenn verfügbar, verwendet der Treiber WebSockets für Echtzeit-Aktualisierungen; ansonsten erfolgt der Abruf über HTTP-Polling. Die Anzahl der Segmente wird über die Komponenteneigenschaften festgelegt, und die entsprechenden Datenpunkte werden automatisch erzeugt.

Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt – EisBär kommuniziert direkt mit dem WLED-Gerät.

 

Datenpunkte der Komponente

 

Name

Typ

Funktion

Diagnose [Text]

Ausgang

Liefert zusammengefasste Status- oder Warnmeldungen. Kann in EisBär direkt angezeigt oder geloggt werden, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

Effects

Ausgang

Liste aller verfügbaren Lichteffekte. Diese Liste kann in EisBär genutzt werden, um Visualisierungs-Elemente wie Drop-Down-Menüs zu erstellen oder Effekt-Auswahlseiten dynamisch zu bestücken.

Erweiterte Diagnose

Eingang

Die Ausgabe der Diagnose kann mit einem An-Wert erweitert werden.

Palettes [Text]

Ausgang

Liste aller verfügbaren Farbpaletten des Geräts. Kann in EisBär genutzt werden, um Auswahlfelder zu erstellen oder Paletten gezielt anzusteuern.

Treiber An/Aus

Bidirektional

Aktiviert oder deaktiviert die interne Kommunikation zwischen EisBär und dem WLED-Gerät.

 

 

Dateisystem

Name

Typ

Funktion

Belegter Speicher [KB]

Ausgang

Gibt an, wie viel Speicher durch Konfigurationen und interne Daten des WLED-Gerätes belegt ist. Dieser Wert kann zur Diagnose genutzt werden, wenn z. B. Presets oder Paletten nicht mehr gespeichert werden können.

Gesamtspeicher [KB]

Ausgang

Gesamtkapazität des verfügbaren Dateisystems. Dient als Referenzgröße, um beurteilen zu können, wie voll das Gerät ist.

PMT-Wert

Ausgang

Interner Systemwert des Controllers. Kann in EisBär für erweiterte Diagnose und Monitoring verwendet werden, wenn Speicher- oder Leistungsprobleme auftreten.

 

Info

Name

Typ

Funktion

Architektur

Ausgang

Zeigt die Hardwareplattform des Controllers an. Nützlich, um Systeme mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit unterscheiden zu können.

Benutzerpaletten

Ausgang

Anzahl gespeicherter benutzerdefinierter Farbpaletten. Hilfreich beim Visualisieren oder Überprüfen benutzerdefinierter Farbbibliotheken.

Betriebszeit (Sekunden)

Ausgang

Zeit seit dem letzten Neustart. Kann für Überwachung oder automatische Neustarts genutzt werden.

Build-ID

Ausgang

Interne Kennung der Gerätefirmware. Nützlich für Support und Versionsvergleich.

CPU-Takt (MHz)

Ausgang

Gibt den Prozessortakt an. Wird vor allem für Diagnose oder Leistungsüberwachung genutzt.

Dateisystem

Ausgang

Gibt den verwendeten Dateisystemtyp oder -status aus.

Effektanzahl

Ausgang

Anzahl der verfügbaren Effekte. Hilft bei der Erstellung dynamischer Effektlisten in der Visualisierung.

ESP-Core-Version

Ausgang

Gibt die Firmwarebasis des Controllers an. Relevanz für Stabilitäts- und Kompatibilitätsprüfungen.

Firmware-Version

Ausgang

Version des WLED-Systems. Wichtig für Supportfälle und Feature-Kompatibilität.

Flash-Größe

Ausgang

Größe des verfügbaren Flashspeichers.

Freier Heap

Ausgang

Verfügbarer Arbeitsspeicher. Kann genutzt werden, um Speicherlecks oder Überlast zu erkennen.

Gerätename

Ausgang

Der im Gerät gespeicherte Anzeigename. Kann direkt aus EisBär geändert werden, um Geräte konsistent zu benennen.

IP-Adresse

Ausgang

Aktuelle IP-Adresse des Geräts. Wird für Diagnose und Netzwerküberwachung genutzt.

Knotenanzahl

Ausgang

Anzahl interner Konfigurationseinträge.

LED-Konfiguration

Ausgang

Liefert eine Beschreibung der LED-Hardwarekonfiguration. Hilfreich für Installationskontrolle.

LED-Mappings

Ausgang

Informationen zur aktuellen Mapping-Konfiguration. Für Matrix- oder Spezialinstallationen relevant.

LED-Strip gültig

Ausgang

Zeigt an, ob ein gültiger LED-Streifen erkannt wurde (z. B. korrekt konfiguriert).

Live-IP-Adresse

Ausgang

IP-Adresse eines Clients im Livemodus.

Live-Modus

Ausgang

Gibt an, ob Live-Pixeldaten empfangen werden.

Live-Modus aktiv

Ausgang

Zustandsflag für die Live-Datenaufnahme.

Live-Segment

Ausgang

Aktives Segment für Live-Daten.

LWIP-Version

Ausgang

Version des Netzwerkstacks.

MAC-Adresse

Ausgang

Hardwareadresse des WLAN-Moduls.

Marke / Plattform / Produkt

Ausgang

Geräteidentifikation, nützlich bei gemischten Installationen.

Release-Kennung

Ausgang

Version der Benutzeroberfläche.

UDP-Port

Ausgang

UDP-Port für Livemodus oder Streaming.

UserMod-Daten

Ausgang

Daten von benutzerdefinierten Erweiterungen (UserMods).

Version Weboberfläche

Ausgang

Version der HTML/UI-Komponenten.

Websocket-Clients

Ausgang

Anzahl aktuell verbundener Clients.

WLAN-Informationen

Ausgang

Zusammengefasster WLAN-Status.

 

Leds

Name

Typ

Funktion

Aktive Segmente

Ausgang

Zeigt, wie viele Segmente aktuell aktiv sind. Wichtig für korrekte Steuerung.

Boot-Preset

Ausgang

Preset, das nach einem Neustart geladen wird.

Farbtemperatur (CCT)

Ausgang

Gibt die aktuelle Weißpunkt-Temperatur an.

FPS

Ausgang

Anzahl der Bildwiederholungen pro Sekunde. Gut für Performance-Beurteilung.

Geschätzte Leistung

Ausgang

Berechnete Leistungsaufnahme basierend auf LED-Werten. Relevant für Energiemanagement und Leistungsbegrenzung.

LED-Anzahl

Ausgang

Anzahl angeschlossener LEDs.

Maximale Leistung

Ausgang

Obergrenze für die zulässige Leistungsaufnahme.

Maximale Segmente

Ausgang

Maximum möglicher Segmente laut Konfiguration.

RGBW-Modus

Ausgang

Gibt an, ob ein erweitertes Weißkanal-LED-System aktiv ist.

Segmentbelastung

Ausgang

Interne Bewertung der Segmentverteilung.

Weißwert

Ausgang

Aktueller Wert des Weißkanals.

 

Live

Name

Typ

Funktion

Live-Modus

Bidirektional

Aktiviert oder deaktiviert den Live-Datenmodus. Im Live-Modus werden LED-Daten von externen Quellen (z. B. Streaming-Software, Musikvisualisierung oder APIs) priorisiert gegenüber normalen Effekten. Kann in EisBär genutzt werden, um Live-Daten ein- oder auszuschalten.

Live-Segment

Bidirektional

Bestimmt, auf welches Segment eingehende Live-Daten angewendet werden. Damit können in EisBär Live-Effekte gezielt auf bestimmte Teilbereiche des LED-Streifens geleitet werden.

 

Nachtlicht

Name

Typ

Funktion

Aktiv

Bidirektional

Schaltet den Nachtlichtmodus ein oder aus. Dieser Modus reduziert die Helligkeit automatisch über eine festgelegte Dauer. Kann z. B. über Zeitprogramme oder Szenen in EisBär ausgelöst werden.

Dauer

Bidirektional

Legt fest, wie lange das Nachtlicht aktiv bleiben soll (in Sekunden).

Fade

Bidirektional

Aktiviert oder deaktiviert ein sanftes Ein- und Ausblenden im Nachtlichtmodus.

Modus

Bidirektional

Bestimmt, ob sich der Nachtlichtmodus auf Helligkeit, Farbe oder andere Parameter beziehen soll.

Zielhelligkeit

Bidirektional

Definiert die Helligkeit, die nach Ablauf der Nachtlichtdauer erreicht werden soll.

 

Segmente

Segment 0 (Beispielsegment) Weitere Segmente besitzen identische Datenpunktstruktur.

Name

Typ

Funktion

2D Mapping

Bidirektional

Bestimmt die Anordnung des Segments bei 2D-Installationen (z. B. Matrices). EisBär kann damit unterschiedliche Layouts steuern oder Animationen korrekt abbilden.

Abstand

Bidirektional

Definiert den Pixelabstand innerhalb eines Effekts. Höhere Werte erzeugen visuell größere Muster. Nützlich zur Feinanpassung von Effekten.

Ausgewählt

Bidirektional

Markiert ein Segment als aktiv oder selektiert. Kann für Visualisierungen oder dynamische Steuerungen genutzt werden.

Effektgeschwindigkeit

Bidirektional

Geschwindigkeit des aktiven Effekts. Niedrige Werte → langsame Animation; hohe Werte → schnelle Animationen.

Effekt-ID

Bidirektional

Bestimmt, welcher Effekt im Segment aktiv ist. Kann über EisBär direkt gewählt werden (z. B. über Dropdown).

Effektintensität

Bidirektional

Steuert die visuelle Intensität eines Effekts, z. B. Dichte von Partikeln, Stärke von Mustern.

Effektparameter 1-3

Bidirektional

Effektabhängige Zusatzparameter. Ermöglichen Feineinstellungen wie Mustergröße, Farbvariation oder Partikeldichte.

Effektstandards laden

Eingang

Stellt die Standardwerte des aktiven Effekts wieder her. Erlaubt schnelle „Reset“-Funktionen in EisBär.

Endpixel

Bidirektional

Endposition des Segments im LED-Streifen. Zusammen mit Startpixel wird der Segmentbereich definiert.

Farbe (primär)

Bidirektional

Primärfarbe des Segments (RGB).

Farben (sekundär)

Bidirektional

Zweite Farbe – z. B. für Verläufe, Animationen, Überblendungen.

Farben (tertiär)

Bidirektional

Dritte Farbe – unterstützt komplexe Effekte oder Dreifarbsequenzen.

Farbpalette

Bidirektional

Auswahl einer Farbpalette zur Steuerung des aktiven Effekts.

Farbtemperatur

Bidirektional

Weißpunkt des Segments.

Gruppierung

Bidirektional

Gruppiert mehrere LEDs, um Blöcke statt einzelner Pixel anzuzeigen.

Klangsimulation

Eingang

Aktiviert soundbezogene Animationseffekte (falls unterstützt).

Länge

Ausgang

Segmentlänge in Pixeln. Alternative zur Definition über Start- und Endpixel.

Offset

Bidirektional

Verschiebt das Segment relativ zur physikalischen Position. Erlaubt kreative Mapping-Varianten.

Segment Ein/Aus

Bidirektional

Schaltet das Segment ein oder aus. Kann für Automationen oder Szenen verwendet werden.

Segment eingefroren

Bidirektional

Stoppt die Animation des Segments (Freeze). Praktisch für statische Szenen.

Segmenthelligkeit

Bidirektional

Helligkeit des Segments unabhängig vom globalen Helligkeitswert.

Segment-ID

Ausgang

Interne Identifikation des Segments. Kann genutzt werden, um automatisiert auf bestimmte Segmente zuzugreifen.

Set-Gruppierung

Bidirektional

Aktiviert Gruppierung von LEDs für den Effekt (z. B. Paare, Dreiergruppen).

Spiegeln

Bidirektional

Spiegelt die Animation horizontal. Ermöglicht Symmetrieeffekte.

Spiegeln Y

Bidirektional

Spiegelt die Animation vertikal (für 2D-Konfigurationen).

Start Y

Bidirektional

Y-Startkoordinate des Segments (bei 2D-Installationen).

Startpixel

Bidirektional

Startposition des Segments im LED-Streifen.

Stop Y

Bidirektional

Y-Endkoordinate des Segments für 2D-Layouts.

Transponieren

Eingang

Vertauscht X/Y-Achse bei 2D-Layouts.

Umkehren

Eingang

Kehrt die Bewegungsrichtung einer Animation horizontal um.

Umkehren Y

Eingang

Kehrt Animation vertikal um.

Wiederholen

Eingang

Wiederholt das Segmentmuster über die Segmentlänge hinweg.

 

Status

Name

Typ

Funktion

Anzahl Segmente

Bidirektional

Gibt die Anzahl der aktuell im WLED-Gerät definierten LED-Segmente zurück oder legt diese fest (falls vom Gerät unterstützt). Ein Segment ist ein frei definierbarer Bereich des LED-Streifens (z. B. LEDs 0-50 für Segment 0). Die Anzahl verändert sich bei Änderungen der Segmentstruktur dynamisch. EisBär liest diesen Wert aus, um automatisch die passenden Segment-Datenpunkte zu generieren.

Ein/Aus

Bidirektional

Schaltet das gesamte WLED-Gerät ein oder aus. „Ein“ aktiviert die Ausgabe aller Segmente, „Aus“ schaltet alle LEDs ab, unabhängig von Effekten oder Helligkeit. Der Datenpunkt spiegelt gleichzeitig den aktuellen Gerätestatus wider und entspricht dem JSON-Schlüssel state.on.

Farbtemperatur

Bidirektional

Setzt oder liest die Farbtemperatur (0–255), sofern das Gerät im CCT-Modus betrieben wird (Dual-White LEDs). Niedrige Werte erzeugen warmweißes Licht, hohe Werte kaltweißes Licht. Die Einstellung wirkt auf alle Segmente, die CCT unterstützen. Entspricht state.seg[x].cct im JSON.

Hauptsegment

Bidirektional

Legt fest, welches Segment als „Hauptsegment“ verwendet wird oder liest dessen Wert aus. Das Hauptsegment ist das bevorzugte Segment für globale Operationen wie Farbauswahl, Live-Modus oder Effekte ohne Segmentspezifikation. Entspricht state.mainseg.

Helligkeit

Bidirektional

Setzt oder liest die globale WLED-Helligkeit im Bereich 0–255. Diese Einstellung wirkt auf alle Segmente gleichzeitig, ohne interne Effektparameter zu verändern. Ein Wert von 0 schaltet das Gerät nicht aus, sondern dimmt auf minimale Helligkeit. Entspricht state.bri.

Overlay Routing

Bidirektional

Aktiviert oder liest das Overlay-Routing. Diese Funktion wird u. a. von Audio-Reactive-Builds und externen Eingaben genutzt, um Daten über die Segmentausgabe zu legen. Entspricht state.lor im JSON.

Playlist

Bidirektional

Setzt oder liest die aktive Playlist-ID. Eine Playlist besteht aus mehreren Presets, die automatisch nacheinander abgespielt werden. Jede Playlist kann individuelle Haltezeiten, Übergangszeiten und Wiederholungsanzahlen enthalten. Entspricht state.pl.

Preset

Bidirektional

Ruft ein gespeichertes Preset (Szenenspeicherplatz) auf oder liest das aktuell aktive Preset aus. Ein Preset speichert eine vollständige WLED-Konfiguration inklusive Farben, Effekte, Paletten, Segmentdefinitionen, Übergangszeiten usw. Entspricht state.ps.

Preset-Zyklus

Bidirektional

Aktiviert oder konfiguriert die automatische Umschaltung zwischen Presets. Ein Wert größer 0 bewirkt, dass WLED nach Ablauf eines definierten Zeitintervalls zum nächsten Preset springt. Wird in Kombination mit Preset-Zykluszeit oder Playlists verwendet.

Preset-Zykluszeit

Bidirektional

Legt fest oder gibt an, nach welcher Zeitspanne (in Sekunden) bei aktiviertem Preset-Zyklus automatisch zum nächsten Preset gewechselt wird. Wird verwendet, wenn kein Playlist-Modus aktiv ist, aber eine automatische Szenenrotation gewünscht ist.

Übergangszeit

Bidirektional

Setzt oder liest die Übergangszeit (Fade-Dauer) zwischen Farb-, Effekt- oder Presetwechseln. Der Wert wird in Millisekunden angegeben. WLED interpoliert Farb- und Effektwerte über diese Dauer weich. Entspricht state.transition.

 

Udpn

Name

Typ

Funktion

Empfangen aktiv

Bidirektional

Aktiviert oder deaktiviert das Empfangen von UDP-Synchronisationspaketen. Wenn aktiviert, reagiert das Gerät auf Steuerbefehle anderer WLED-Geräte (Broadcast oder Gruppensteuerung). Entspricht dem JSON-Wert udpn.recv.

Receive-Gruppe

Bidirektional

Gibt an, aus welcher UDP-Gruppe das Gerät Synchronisationsdaten empfangen soll. Geräte mit der gleichen Empfangsgruppe (rgrp) erhalten und verarbeiten gemeinsame UDP-Signale. Entspricht udpn.rgrp.

Senden aktiv

Bidirektional

Aktiviert oder deaktiviert das Senden von UDP-Paketen an andere WLED-Instanzen. Wird genutzt, um Szenen, Farben, Effekte oder Live-Daten an Gruppen von Geräten zu übertragen. Entspricht udpn.send.

Send-Gruppe

Bidirektional

Legt fest, an welche UDP-Gruppe das Gerät seine Synchronisationsdaten senden soll. Geräte mit gleicher Send-Gruppe (sgrp) empfangen die Signale dieses Geräts. Entspricht udpn.sgrp.

 

Wifi

Name

Typ

Funktion

Access-Point-Modus

Ausgang

Zeigt an, ob sich das WLED-Gerät aktuell im Access-Point-Modus befindet (wifi.ap = true). Im AP-Modus erstellt das Gerät ein eigenes WLAN und ist nicht mit einem externen Netzwerk verbunden. Werte: Ein = AP aktiv, Aus = Gerät ist im normalen WLAN-Betrieb (Station Mode).

BSSID

Ausgang

Gibt die MAC-Adresse des WLAN-Access-Points aus, mit dem das WLED-Gerät aktuell verbunden ist. Die BSSID ist wichtig für Netzwerkdiagnosen (z. B. Mesh-Netze). Entspricht wifi.bssid.

Signalqualität (%)

Ausgang

Gibt die geschätzte WLAN-Signalqualität in Prozent zurück. Dieser Wert wird aus RSSI berechnet und ist eine vereinfachte Darstellung der Empfangsstärke. Entspricht wifi.signal. WLED berechnet typischerweise: 100 % = sehr stark, <40 % = schwach.

Kanal

Ausgang

Zeigt den aktuell verwendeten WLAN-Kanal des verbundenen Netzwerks (1–13). Kann zur Signaloptimierung hilfreich sein. Entspricht wifi.channel.

Signalstärke RSSI (dBm)

Ausgang

Zeigt die tatsächliche Empfangsstärke in dBm an (z. B. –50 dBm = stark, –80 dBm = schwach). Dies ist der präzisere technische Wert für WLAN-Analyse. Entspricht wifi.rssi.

 

Eigenschaften der Komponente

Name

Standard

Funktion

IP-Adresse

 

IP-Adresse des WLED-Controllers

Timeout [s]

5

instellbarer Timeout für den Verbindungsaufbau in Sekunden

Polling statt Websockets

 

Aktivieren, um Polling anstatt assynchrone Websocket Statusupdates zu verwenden (nur bei Problemen aktivieren)

Status Polling Intervall [s]

1

Dynamisches Status-Polling Intervall

Quasistatisches Polling Intervall [s]

5

Quasistatisches Polling Intervall für sich nicht häufig ändernde Werte

Segmente

4

Anzahl an definierten Segmenten

Treiber An/Aus

 

Hierüber kann eingestellt werden, ob die Komponente bei Start des Systems aktiv sein soll.

 

Verwendung der ColorShow mit WLED (RGBW)

 

Die ColorShow ist eine externe Farbquelle innerhalb von EisBär und erzeugt RGBW-Farbwerte (4 Byte).
Diese Werte können über EisBär-Datenpunkte an die Farbparameter eines WLED-Segments übergeben werden, um Effekte und Animationen farblich zu steuern.

Unterstützte WLED-Farbrollen:

•Primärfarbe

•Sekundärfarbe

•Tertiärfarbe

 

1. Eine ColorShow pro Farbrolle

Die ColorShow erzeugt immer genau einen RGBW-Farbwert.
WLED-Segmente können bis zu drei Farben gleichzeitig nutzen (Primär, Sekundär, Tertiär).

Daher gilt:

Für jede Farbrolle (primär, sekundär, tertiär) muss eine eigene ColorShow-Komponente verwendet werden.

Beispiel:

WLED-Farbrolle

EisBär-Verbindung

ColorShow

Primärfarbe

Segment 0 → Farbe (primär)

ColorShow 1

Sekundärfarbe

Segment 0 → Farbe (sekundär)

ColorShow 2

Tertiärfarbe

Segment 0 → Farbe (tertiär)

ColorShow 3

So können mehrere Farbebenen eines Effekts unabhängig aus EisBär heraus gesteuert werden.

 

2. WLED-Farbe vorab auf „Default“ setzen

Damit WLED die über die ColorShow gelieferten RGBW-Werte korrekt annimmt, muss die WLED-Farbauswahl vor der Verwendung der ColorShow einmalig auf „Default“ gesetzt werden.

Wichtig:
In der WLED-Oberfläche muss bei der Farbauswahl der „Default“-Button ( = 0) betätigt werden.

Dadurch wird:

•die aktuell hinterlegte Farbe in WLED auf einen definierten Standard zurückgesetzt

•die interne Farbspeicherung von WLED so vorbereitet, dass externe Farbwerte (API / EisBär / ColorShow) sauber übernommen werden

Effekte müssen dabei nicht auf 0 gesetzt oder deaktiviert werden.
Nur die Farbe muss einmalig auf „Default“ gestellt sein.

 

3. Zusammenspiel: ColorShow (RGBW) + WLED-Effekte

Nach dem Setzen der WLED-Farbe auf „Default“ ( = 0) gilt:

•die ColorShow liefert die RGBW-Farbwerte (z. B. an Primär/Sekundär/Tertiär)

•WLED übernimmt diese Werte sofort

•Effekte bleiben aktiv und nutzen die extern gelieferten Farben als Grundlage

•die Animation (Bewegung, Muster) kommt weiterhin aus WLED

•die Farbinhalte kommen aus den einzelnen ColorShow-Instanzen

Damit können z. B. realisiert werden:

•Mehrfarbige Effekte (Gradient, Dual Scan, Tri-Chase) mit extern gesteuerten Farben

•langsame Farbfades aus der ColorShow + schnelle Bewegung aus WLED

•unabhängige Steuerung der drei Farbebenen eines Segments (je eine ColorShow pro Ebene)

 

4. Verhalten bei laufenden ColorShow-Sequenzen

Wenn eine ColorShow-Sequenz aktiv ist:

•erzeugt die jeweilige ColorShow laufend neue RGBW-Werte

•WLED aktualisiert die entsprechende Farbrolle (primär/sekundär/tertiär) kontinuierlich

•der Effekt benutzt die neuen Farben dynamisch weiter

•der Weißkanal (W) wird vollständig berücksichtigt (0–255)

Da jede Farbrolle ihre eigene ColorShow hat, können:

•Primär-, Sekundär- und Tertiärfarbe unterschiedliche Sequenzen haben

•komplexe Farbverläufe in Kombination mit WLED-Effekten entstehen

 

5. Kurzüberblick

•Für jede Farbe (Primär, Sekundär, Tertiär) → eigene ColorShow verwenden

•Vor der Inbetriebnahme einmalig in WLED: Farbe auf „Default“ ( = ) setzen

•Effekte bleiben aktiv, es wird nur die Farbe von außen vorgegeben

•ColorShow liefert RGBW-Farben, WLED übernimmt die Animation