Modbus-Verbindung

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Modbus-Verbindung

Die Modbus-TCP/UDP-Kommunikation erfordert den Aufbau einer TCP/UDP-Verbindung zwischen einem Master (z. B.: PC mit EisBär SCADA) und dem Client (z.B. EisBär TCP/UDP – Modbus-MBUS Gateway). Für die Kommunikation wird üblicherweise der für Modbus reservierte TCP/UDP-Port 502 verwendet.

Der EisBär kann als Modbus-Master über eine Netzwerkverbindung die Daten der Modbus-Geräte abrufen. Bei der Gegenstelle spricht man von einem Modbus TCP/UDP Slave.

 

ModbusIP

 

IP: In diesem Feld wird die IP-Adresse des Modbus-Gerätes eingetragen.

 

Port: Für die Kommunikation mit dem Modbusgerät kann hier der Port eingestellt werden.

 

Mode:

TCP: Modbus/TCP ist RTU sehr ähnlich, allerdings werden TCP/IP-Pakete verwendet, um die Daten zu übermitteln. Der TCP-Port 502 ist für Modbus/TCP reserviert.

MBAP (Modbus Application Header) ist die "normale" Modbus TCP-Spezifikation. MBAP hat keinen CRC-Prüfwert, wogegen Modbus RTU über TCP/IP einen CRC-Prüfwert enthält.

 

RTU über TCP: Modbus RTU (RTU: Remote Terminal Unit, entfernte Terminaleinheit) überträgt die Daten in binärer Form. Dies sorgt für einen guten Datendurchsatz, allerdings können die Daten nicht direkt vom Menschen ausgewertet werden, sondern müssen zuvor in ein lesbares Format umgesetzt werden. Bei der "RTU über TCP"-Variante werden die RTU Telegramme in TCP-Pakete verpackt und gesendet. Modbus RTU über TCP/IP wird typischerweise durch serielle Server verwendet, die eine Modbus Ethernet Client-Kommunikation mit mehreren Modbus RTU RS485-Slaves über eine serielle Server realisieren. Der serielle Server entfernt die Ethernet-Abschnitte, und leitet die Modbus RTU Nachricht an den seriellen Port bzw die seriellen Ports weiter.

 

ASCII über TCP: Im Modbus ASCII wird keine Binärfolge, sondern ASCII-Code übertragen. Dadurch ist es direkt für den Menschen lesbar, allerdings ist der Datendurchsatz im Vergleich zu RTU geringer. Bei der "ASCII über TCP"-Variante werden die ASCII Telegramme in TCP-Pakete verpackt und gesendet.

 

UDP IP: Dieser Modus verhält sich wie der TCP-Modus, jedoch werden die gesendeten UDP-Pakete nicht kontrolliert. Dadurch kann mit einer UDP-Verbindung eine schnellere Kommunikation erreicht werden.

 

Ping Check: Mit dieser Option wird ein zyklischer Ping-Check im eingestellten Intervall ausgeführt.

 

Secure: Einstellung für Modbus-Geräte, welche eine verschlüsselte Netzwerkanbindung unterstützen. Es können entweder alle Zertifikate akzeptiert werden oder Slave spezifische Zertifikate geladen werden. Für Benutzerdefinierte Zertifikate muss der vollständige Speicherpfad der .cer Datei eingetragen werden.

 

 

 

 

Seriell

 

Mittels Modbus können ein Master (z. B. ein PC) und mehrere Slaves (z. B. Mess- und Regelsysteme) verbunden werden. Jeder Busteilnehmer muss eine eindeutige Adresse besitzen. Die Adresse 0 ist dabei für einen Broadcast reserviert. Jeder Teilnehmer darf Nachrichten über den Bus senden. In der Regel wird dies jedoch durch den Master initiiert und ein adressierter Slave antwortet. Für die korrekte Treiber-Einstellung muss die Bedienungsanleitung des Endgerätes beachtet werden.

 

ModbusSerial

 

COM-Port: Auswahl des Kommunikationsports.

 

Baud-Rate: Angabe der Übertragungsgeschwindigkeit.

 

Stopp-Bits: Auswahl der Anzahl Stopp-Bits (1 oder 2)

 

Parität: Einstellung der Parität (ohne/gerade/ungerade)

 

ASCII-Modus

Im Modbus ASCII wird keine Binärfolge, sondern ASCII-Code übertragen. Dadurch ist es direkt für den Menschen lesbar, allerdings ist der Datendurchsatz im Vergleich zu RTU geringer.

 

RTU-Modus

Modbus RTU (RTU: Remote Terminal Unit, entfernte Terminaleinheit) überträgt die Daten in binärer Form. Dies sorgt für einen guten Datendurchsatz, allerdings können die Daten nicht direkt vom Menschen ausgewertet werden, sondern müssen zuvor in ein lesbares Format umgesetzt