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Der WLED-Treiber ermöglicht die vollständige Integration eines WLED-Controllers in ein EisBär-Projekt.
Durch die Einbindung in EisBär kann ein WLED-Gerät direkt über KNX, BACnet, Modbus oder andere unterstützte Protokolle gesteuert werden und lässt sich damit wie jede andere Leuchte vollständig in die Gebäudeautomation integrieren.
Alle relevanten Steuerungs- und Statusfunktionen des Geräts werden über strukturierte Ein- und Ausgänge bereitgestellt. Dazu gehören Helligkeit, Farben, Effekte, Segmentkonfigurationen, Nachtlichtmodus, Geräteinformationen, WLAN-Diagnose und Systemzustände.
Die Kommunikation erfolgt über die JSON-API des WLED-Geräts.
Wenn verfügbar, verwendet der Treiber WebSockets für Echtzeit-Aktualisierungen; ansonsten erfolgt der Abruf über HTTP-Polling. Die Anzahl der Segmente wird über die Komponenteneigenschaften festgelegt, und die entsprechenden Datenpunkte werden automatisch erzeugt.
Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt – EisBär kommuniziert direkt mit dem WLED-Gerät.
Datenpunkte der Komponente
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Diagnose [Text] |
Ausgang |
Liefert zusammengefasste Status- oder Warnmeldungen. Kann in EisBär direkt angezeigt oder geloggt werden, um Probleme frühzeitig zu erkennen. |
Effects |
Ausgang |
Liste aller verfügbaren Lichteffekte. Diese Liste kann in EisBär genutzt werden, um Visualisierungs-Elemente wie Drop-Down-Menüs zu erstellen oder Effekt-Auswahlseiten dynamisch zu bestücken. |
Erweiterte Diagnose |
Eingang |
Die Ausgabe der Diagnose kann mit einem An-Wert erweitert werden. |
Palettes [Text] |
Ausgang |
Liste aller verfügbaren Farbpaletten des Geräts. Kann in EisBär genutzt werden, um Auswahlfelder zu erstellen oder Paletten gezielt anzusteuern. |
Treiber An/Aus |
Bidirektional |
Aktiviert oder deaktiviert die interne Kommunikation zwischen EisBär und dem WLED-Gerät. |
Dateisystem
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Belegter Speicher [KB] |
Ausgang |
Gibt an, wie viel Speicher durch Konfigurationen und interne Daten des WLED-Gerätes belegt ist. Dieser Wert kann zur Diagnose genutzt werden, wenn z. B. Presets oder Paletten nicht mehr gespeichert werden können. |
Gesamtspeicher [KB] |
Ausgang |
Gesamtkapazität des verfügbaren Dateisystems. Dient als Referenzgröße, um beurteilen zu können, wie voll das Gerät ist. |
PMT-Wert |
Ausgang |
Interner Systemwert des Controllers. Kann in EisBär für erweiterte Diagnose und Monitoring verwendet werden, wenn Speicher- oder Leistungsprobleme auftreten. |
Info
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Architektur |
Ausgang |
Zeigt die Hardwareplattform des Controllers an. Nützlich, um Systeme mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit unterscheiden zu können. |
Benutzerpaletten |
Ausgang |
Anzahl gespeicherter benutzerdefinierter Farbpaletten. Hilfreich beim Visualisieren oder Überprüfen benutzerdefinierter Farbbibliotheken. |
Betriebszeit (Sekunden) |
Ausgang |
Zeit seit dem letzten Neustart. Kann für Überwachung oder automatische Neustarts genutzt werden. |
Build-ID |
Ausgang |
Interne Kennung der Gerätefirmware. Nützlich für Support und Versionsvergleich. |
CPU-Takt (MHz) |
Ausgang |
Gibt den Prozessortakt an. Wird vor allem für Diagnose oder Leistungsüberwachung genutzt. |
Dateisystem |
Ausgang |
Gibt den verwendeten Dateisystemtyp oder -status aus. |
Effektanzahl |
Ausgang |
Anzahl der verfügbaren Effekte. Hilft bei der Erstellung dynamischer Effektlisten in der Visualisierung. |
ESP-Core-Version |
Ausgang |
Gibt die Firmwarebasis des Controllers an. Relevanz für Stabilitäts- und Kompatibilitätsprüfungen. |
Firmware-Version |
Ausgang |
Version des WLED-Systems. Wichtig für Supportfälle und Feature-Kompatibilität. |
Flash-Größe |
Ausgang |
Größe des verfügbaren Flashspeichers. |
Freier Heap |
Ausgang |
Verfügbarer Arbeitsspeicher. Kann genutzt werden, um Speicherlecks oder Überlast zu erkennen. |
Gerätename |
Ausgang |
Der im Gerät gespeicherte Anzeigename. Kann direkt aus EisBär geändert werden, um Geräte konsistent zu benennen. |
IP-Adresse |
Ausgang |
Aktuelle IP-Adresse des Geräts. Wird für Diagnose und Netzwerküberwachung genutzt. |
Knotenanzahl |
Ausgang |
Anzahl interner Konfigurationseinträge. |
LED-Konfiguration |
Ausgang |
Liefert eine Beschreibung der LED-Hardwarekonfiguration. Hilfreich für Installationskontrolle. |
LED-Mappings |
Ausgang |
Informationen zur aktuellen Mapping-Konfiguration. Für Matrix- oder Spezialinstallationen relevant. |
LED-Strip gültig |
Ausgang |
Zeigt an, ob ein gültiger LED-Streifen erkannt wurde (z. B. korrekt konfiguriert). |
Live-IP-Adresse |
Ausgang |
IP-Adresse eines Clients im Livemodus. |
Live-Modus |
Ausgang |
Gibt an, ob Live-Pixeldaten empfangen werden. |
Live-Modus aktiv |
Ausgang |
Zustandsflag für die Live-Datenaufnahme. |
Live-Segment |
Ausgang |
Aktives Segment für Live-Daten. |
LWIP-Version |
Ausgang |
Version des Netzwerkstacks. |
MAC-Adresse |
Ausgang |
Hardwareadresse des WLAN-Moduls. |
Marke / Plattform / Produkt |
Ausgang |
Geräteidentifikation, nützlich bei gemischten Installationen. |
Release-Kennung |
Ausgang |
Version der Benutzeroberfläche. |
UDP-Port |
Ausgang |
UDP-Port für Livemodus oder Streaming. |
UserMod-Daten |
Ausgang |
Daten von benutzerdefinierten Erweiterungen (UserMods). |
Version Weboberfläche |
Ausgang |
Version der HTML/UI-Komponenten. |
Websocket-Clients |
Ausgang |
Anzahl aktuell verbundener Clients. |
WLAN-Informationen |
Ausgang |
Zusammengefasster WLAN-Status. |
Leds
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Aktive Segmente |
Ausgang |
Zeigt, wie viele Segmente aktuell aktiv sind. Wichtig für korrekte Steuerung. |
Boot-Preset |
Ausgang |
Preset, das nach einem Neustart geladen wird. |
Farbtemperatur (CCT) |
Ausgang |
Gibt die aktuelle Weißpunkt-Temperatur an. |
FPS |
Ausgang |
Anzahl der Bildwiederholungen pro Sekunde. Gut für Performance-Beurteilung. |
Geschätzte Leistung |
Ausgang |
Berechnete Leistungsaufnahme basierend auf LED-Werten. Relevant für Energiemanagement und Leistungsbegrenzung. |
LED-Anzahl |
Ausgang |
Anzahl angeschlossener LEDs. |
Maximale Leistung |
Ausgang |
Obergrenze für die zulässige Leistungsaufnahme. |
Maximale Segmente |
Ausgang |
Maximum möglicher Segmente laut Konfiguration. |
RGBW-Modus |
Ausgang |
Gibt an, ob ein erweitertes Weißkanal-LED-System aktiv ist. |
Segmentbelastung |
Ausgang |
Interne Bewertung der Segmentverteilung. |
Weißwert |
Ausgang |
Aktueller Wert des Weißkanals. |
Live
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Live-Modus |
Bidirektional |
Aktiviert oder deaktiviert den Live-Datenmodus. Im Live-Modus werden LED-Daten von externen Quellen (z. B. Streaming-Software, Musikvisualisierung oder APIs) priorisiert gegenüber normalen Effekten. Kann in EisBär genutzt werden, um Live-Daten ein- oder auszuschalten. |
Live-Segment |
Bidirektional |
Bestimmt, auf welches Segment eingehende Live-Daten angewendet werden. Damit können in EisBär Live-Effekte gezielt auf bestimmte Teilbereiche des LED-Streifens geleitet werden. |
Nachtlicht
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Aktiv |
Bidirektional |
Schaltet den Nachtlichtmodus ein oder aus. Dieser Modus reduziert die Helligkeit automatisch über eine festgelegte Dauer. Kann z. B. über Zeitprogramme oder Szenen in EisBär ausgelöst werden. |
Dauer |
Bidirektional |
Legt fest, wie lange das Nachtlicht aktiv bleiben soll (in Sekunden). |
Fade |
Bidirektional |
Aktiviert oder deaktiviert ein sanftes Ein- und Ausblenden im Nachtlichtmodus. |
Modus |
Bidirektional |
Bestimmt, ob sich der Nachtlichtmodus auf Helligkeit, Farbe oder andere Parameter beziehen soll. |
Zielhelligkeit |
Bidirektional |
Definiert die Helligkeit, die nach Ablauf der Nachtlichtdauer erreicht werden soll. |
Segmente
Segment 0 (Beispielsegment) Weitere Segmente besitzen identische Datenpunktstruktur.
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
2D Mapping |
Bidirektional |
Bestimmt die Anordnung des Segments bei 2D-Installationen (z. B. Matrices). EisBär kann damit unterschiedliche Layouts steuern oder Animationen korrekt abbilden. |
Abstand |
Bidirektional |
Definiert den Pixelabstand innerhalb eines Effekts. Höhere Werte erzeugen visuell größere Muster. Nützlich zur Feinanpassung von Effekten. |
Ausgewählt |
Bidirektional |
Markiert ein Segment als aktiv oder selektiert. Kann für Visualisierungen oder dynamische Steuerungen genutzt werden. |
Effektgeschwindigkeit |
Bidirektional |
Geschwindigkeit des aktiven Effekts. Niedrige Werte → langsame Animation; hohe Werte → schnelle Animationen. |
Effekt-ID |
Bidirektional |
Bestimmt, welcher Effekt im Segment aktiv ist. Kann über EisBär direkt gewählt werden (z. B. über Dropdown). |
Effektintensität |
Bidirektional |
Steuert die visuelle Intensität eines Effekts, z. B. Dichte von Partikeln, Stärke von Mustern. |
Effektparameter 1-3 |
Bidirektional |
Effektabhängige Zusatzparameter. Ermöglichen Feineinstellungen wie Mustergröße, Farbvariation oder Partikeldichte. |
Effektstandards laden |
Eingang |
Stellt die Standardwerte des aktiven Effekts wieder her. Erlaubt schnelle „Reset“-Funktionen in EisBär. |
Endpixel |
Bidirektional |
Endposition des Segments im LED-Streifen. Zusammen mit Startpixel wird der Segmentbereich definiert. |
Farbe (primär) |
Bidirektional |
Primärfarbe des Segments (RGB). |
Farben (sekundär) |
Bidirektional |
Zweite Farbe – z. B. für Verläufe, Animationen, Überblendungen. |
Farben (tertiär) |
Bidirektional |
Dritte Farbe – unterstützt komplexe Effekte oder Dreifarbsequenzen. |
Farbpalette |
Bidirektional |
Auswahl einer Farbpalette zur Steuerung des aktiven Effekts. |
Farbtemperatur |
Bidirektional |
Weißpunkt des Segments. |
Gruppierung |
Bidirektional |
Gruppiert mehrere LEDs, um Blöcke statt einzelner Pixel anzuzeigen. |
Klangsimulation |
Eingang |
Aktiviert soundbezogene Animationseffekte (falls unterstützt). |
Länge |
Ausgang |
Segmentlänge in Pixeln. Alternative zur Definition über Start- und Endpixel. |
Offset |
Bidirektional |
Verschiebt das Segment relativ zur physikalischen Position. Erlaubt kreative Mapping-Varianten. |
Segment Ein/Aus |
Bidirektional |
Schaltet das Segment ein oder aus. Kann für Automationen oder Szenen verwendet werden. |
Segment eingefroren |
Bidirektional |
Stoppt die Animation des Segments (Freeze). Praktisch für statische Szenen. |
Segmenthelligkeit |
Bidirektional |
Helligkeit des Segments unabhängig vom globalen Helligkeitswert. |
Segment-ID |
Ausgang |
Interne Identifikation des Segments. Kann genutzt werden, um automatisiert auf bestimmte Segmente zuzugreifen. |
Set-Gruppierung |
Bidirektional |
Aktiviert Gruppierung von LEDs für den Effekt (z. B. Paare, Dreiergruppen). |
Spiegeln |
Bidirektional |
Spiegelt die Animation horizontal. Ermöglicht Symmetrieeffekte. |
Spiegeln Y |
Bidirektional |
Spiegelt die Animation vertikal (für 2D-Konfigurationen). |
Start Y |
Bidirektional |
Y-Startkoordinate des Segments (bei 2D-Installationen). |
Startpixel |
Bidirektional |
Startposition des Segments im LED-Streifen. |
Stop Y |
Bidirektional |
Y-Endkoordinate des Segments für 2D-Layouts. |
Transponieren |
Eingang |
Vertauscht X/Y-Achse bei 2D-Layouts. |
Umkehren |
Eingang |
Kehrt die Bewegungsrichtung einer Animation horizontal um. |
Umkehren Y |
Eingang |
Kehrt Animation vertikal um. |
Wiederholen |
Eingang |
Wiederholt das Segmentmuster über die Segmentlänge hinweg. |
Status
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Anzahl Segmente |
Bidirektional |
Gibt die Anzahl der aktuell im WLED-Gerät definierten LED-Segmente zurück oder legt diese fest (falls vom Gerät unterstützt). Ein Segment ist ein frei definierbarer Bereich des LED-Streifens (z. B. LEDs 0-50 für Segment 0). Die Anzahl verändert sich bei Änderungen der Segmentstruktur dynamisch. EisBär liest diesen Wert aus, um automatisch die passenden Segment-Datenpunkte zu generieren. |
Ein/Aus |
Bidirektional |
Schaltet das gesamte WLED-Gerät ein oder aus. „Ein“ aktiviert die Ausgabe aller Segmente, „Aus“ schaltet alle LEDs ab, unabhängig von Effekten oder Helligkeit. Der Datenpunkt spiegelt gleichzeitig den aktuellen Gerätestatus wider und entspricht dem JSON-Schlüssel state.on. |
Farbtemperatur |
Bidirektional |
Setzt oder liest die Farbtemperatur (0–255), sofern das Gerät im CCT-Modus betrieben wird (Dual-White LEDs). Niedrige Werte erzeugen warmweißes Licht, hohe Werte kaltweißes Licht. Die Einstellung wirkt auf alle Segmente, die CCT unterstützen. Entspricht state.seg[x].cct im JSON. |
Hauptsegment |
Bidirektional |
Legt fest, welches Segment als „Hauptsegment“ verwendet wird oder liest dessen Wert aus. Das Hauptsegment ist das bevorzugte Segment für globale Operationen wie Farbauswahl, Live-Modus oder Effekte ohne Segmentspezifikation. Entspricht state.mainseg. |
Helligkeit |
Bidirektional |
Setzt oder liest die globale WLED-Helligkeit im Bereich 0–255. Diese Einstellung wirkt auf alle Segmente gleichzeitig, ohne interne Effektparameter zu verändern. Ein Wert von 0 schaltet das Gerät nicht aus, sondern dimmt auf minimale Helligkeit. Entspricht state.bri. |
Overlay Routing |
Bidirektional |
Aktiviert oder liest das Overlay-Routing. Diese Funktion wird u. a. von Audio-Reactive-Builds und externen Eingaben genutzt, um Daten über die Segmentausgabe zu legen. Entspricht state.lor im JSON. |
Playlist |
Bidirektional |
Setzt oder liest die aktive Playlist-ID. Eine Playlist besteht aus mehreren Presets, die automatisch nacheinander abgespielt werden. Jede Playlist kann individuelle Haltezeiten, Übergangszeiten und Wiederholungsanzahlen enthalten. Entspricht state.pl. |
Preset |
Bidirektional |
Ruft ein gespeichertes Preset (Szenenspeicherplatz) auf oder liest das aktuell aktive Preset aus. Ein Preset speichert eine vollständige WLED-Konfiguration inklusive Farben, Effekte, Paletten, Segmentdefinitionen, Übergangszeiten usw. Entspricht state.ps. |
Preset-Zyklus |
Bidirektional |
Aktiviert oder konfiguriert die automatische Umschaltung zwischen Presets. Ein Wert größer 0 bewirkt, dass WLED nach Ablauf eines definierten Zeitintervalls zum nächsten Preset springt. Wird in Kombination mit Preset-Zykluszeit oder Playlists verwendet. |
Preset-Zykluszeit |
Bidirektional |
Legt fest oder gibt an, nach welcher Zeitspanne (in Sekunden) bei aktiviertem Preset-Zyklus automatisch zum nächsten Preset gewechselt wird. Wird verwendet, wenn kein Playlist-Modus aktiv ist, aber eine automatische Szenenrotation gewünscht ist. |
Übergangszeit |
Bidirektional |
Setzt oder liest die Übergangszeit (Fade-Dauer) zwischen Farb-, Effekt- oder Presetwechseln. Der Wert wird in Millisekunden angegeben. WLED interpoliert Farb- und Effektwerte über diese Dauer weich. Entspricht state.transition. |
Udpn
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Empfangen aktiv |
Bidirektional |
Aktiviert oder deaktiviert das Empfangen von UDP-Synchronisationspaketen. Wenn aktiviert, reagiert das Gerät auf Steuerbefehle anderer WLED-Geräte (Broadcast oder Gruppensteuerung). Entspricht dem JSON-Wert udpn.recv. |
Receive-Gruppe |
Bidirektional |
Gibt an, aus welcher UDP-Gruppe das Gerät Synchronisationsdaten empfangen soll. Geräte mit der gleichen Empfangsgruppe (rgrp) erhalten und verarbeiten gemeinsame UDP-Signale. Entspricht udpn.rgrp. |
Senden aktiv |
Bidirektional |
Aktiviert oder deaktiviert das Senden von UDP-Paketen an andere WLED-Instanzen. Wird genutzt, um Szenen, Farben, Effekte oder Live-Daten an Gruppen von Geräten zu übertragen. Entspricht udpn.send. |
Send-Gruppe |
Bidirektional |
Legt fest, an welche UDP-Gruppe das Gerät seine Synchronisationsdaten senden soll. Geräte mit gleicher Send-Gruppe (sgrp) empfangen die Signale dieses Geräts. Entspricht udpn.sgrp. |
Wifi
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Access-Point-Modus |
Ausgang |
Zeigt an, ob sich das WLED-Gerät aktuell im Access-Point-Modus befindet (wifi.ap = true). Im AP-Modus erstellt das Gerät ein eigenes WLAN und ist nicht mit einem externen Netzwerk verbunden. Werte: Ein = AP aktiv, Aus = Gerät ist im normalen WLAN-Betrieb (Station Mode). |
BSSID |
Ausgang |
Gibt die MAC-Adresse des WLAN-Access-Points aus, mit dem das WLED-Gerät aktuell verbunden ist. Die BSSID ist wichtig für Netzwerkdiagnosen (z. B. Mesh-Netze). Entspricht wifi.bssid. |
Signalqualität (%) |
Ausgang |
Gibt die geschätzte WLAN-Signalqualität in Prozent zurück. Dieser Wert wird aus RSSI berechnet und ist eine vereinfachte Darstellung der Empfangsstärke. Entspricht wifi.signal. WLED berechnet typischerweise: 100 % = sehr stark, <40 % = schwach. |
Kanal |
Ausgang |
Zeigt den aktuell verwendeten WLAN-Kanal des verbundenen Netzwerks (1–13). Kann zur Signaloptimierung hilfreich sein. Entspricht wifi.channel. |
Signalstärke RSSI (dBm) |
Ausgang |
Zeigt die tatsächliche Empfangsstärke in dBm an (z. B. –50 dBm = stark, –80 dBm = schwach). Dies ist der präzisere technische Wert für WLAN-Analyse. Entspricht wifi.rssi. |
Eigenschaften der Komponente
Name |
Standard |
Funktion |
|---|---|---|
IP-Adresse |
|
IP-Adresse des WLED-Controllers |
Timeout [s] |
5 |
instellbarer Timeout für den Verbindungsaufbau in Sekunden |
Polling statt Websockets |
|
Aktivieren, um Polling anstatt assynchrone Websocket Statusupdates zu verwenden (nur bei Problemen aktivieren) |
Status Polling Intervall [s] |
1 |
Dynamisches Status-Polling Intervall |
Quasistatisches Polling Intervall [s] |
5 |
Quasistatisches Polling Intervall für sich nicht häufig ändernde Werte |
Segmente |
4 |
Anzahl an definierten Segmenten |
Treiber An/Aus |
|
Hierüber kann eingestellt werden, ob die Komponente bei Start des Systems aktiv sein soll. |
Verwendung der ColorShow mit WLED (RGBW)
Die ColorShow ist eine externe Farbquelle innerhalb von EisBär und erzeugt RGBW-Farbwerte (4 Byte).
Diese Werte können über EisBär-Datenpunkte an die Farbparameter eines WLED-Segments übergeben werden, um Effekte und Animationen farblich zu steuern.
Unterstützte WLED-Farbrollen:
•Primärfarbe
•Sekundärfarbe
•Tertiärfarbe
1. Eine ColorShow pro Farbrolle
Die ColorShow erzeugt immer genau einen RGBW-Farbwert.
WLED-Segmente können bis zu drei Farben gleichzeitig nutzen (Primär, Sekundär, Tertiär).
Daher gilt:
Für jede Farbrolle (primär, sekundär, tertiär) muss eine eigene ColorShow-Komponente verwendet werden.
Beispiel:
WLED-Farbrolle |
EisBär-Verbindung |
ColorShow |
|---|---|---|
Primärfarbe |
Segment 0 → Farbe (primär) |
ColorShow 1 |
Sekundärfarbe |
Segment 0 → Farbe (sekundär) |
ColorShow 2 |
Tertiärfarbe |
Segment 0 → Farbe (tertiär) |
ColorShow 3 |
So können mehrere Farbebenen eines Effekts unabhängig aus EisBär heraus gesteuert werden.
2. WLED-Farbe vorab auf „Default“ setzen
Damit WLED die über die ColorShow gelieferten RGBW-Werte korrekt annimmt, muss die WLED-Farbauswahl vor der Verwendung der ColorShow einmalig auf „Default“ gesetzt werden.
Wichtig:
In der WLED-Oberfläche muss bei der Farbauswahl der „Default“-Button ( = 0) betätigt werden.
Dadurch wird:
•die aktuell hinterlegte Farbe in WLED auf einen definierten Standard zurückgesetzt
•die interne Farbspeicherung von WLED so vorbereitet, dass externe Farbwerte (API / EisBär / ColorShow) sauber übernommen werden
Effekte müssen dabei nicht auf 0 gesetzt oder deaktiviert werden.
Nur die Farbe muss einmalig auf „Default“ gestellt sein.
3. Zusammenspiel: ColorShow (RGBW) + WLED-Effekte
Nach dem Setzen der WLED-Farbe auf „Default“ ( = 0) gilt:
•die ColorShow liefert die RGBW-Farbwerte (z. B. an Primär/Sekundär/Tertiär)
•WLED übernimmt diese Werte sofort
•Effekte bleiben aktiv und nutzen die extern gelieferten Farben als Grundlage
•die Animation (Bewegung, Muster) kommt weiterhin aus WLED
•die Farbinhalte kommen aus den einzelnen ColorShow-Instanzen
Damit können z. B. realisiert werden:
•Mehrfarbige Effekte (Gradient, Dual Scan, Tri-Chase) mit extern gesteuerten Farben
•langsame Farbfades aus der ColorShow + schnelle Bewegung aus WLED
•unabhängige Steuerung der drei Farbebenen eines Segments (je eine ColorShow pro Ebene)
4. Verhalten bei laufenden ColorShow-Sequenzen
Wenn eine ColorShow-Sequenz aktiv ist:
•erzeugt die jeweilige ColorShow laufend neue RGBW-Werte
•WLED aktualisiert die entsprechende Farbrolle (primär/sekundär/tertiär) kontinuierlich
•der Effekt benutzt die neuen Farben dynamisch weiter
•der Weißkanal (W) wird vollständig berücksichtigt (0–255)
Da jede Farbrolle ihre eigene ColorShow hat, können:
•Primär-, Sekundär- und Tertiärfarbe unterschiedliche Sequenzen haben
•komplexe Farbverläufe in Kombination mit WLED-Effekten entstehen
5. Kurzüberblick
•Für jede Farbe (Primär, Sekundär, Tertiär) → eigene ColorShow verwenden
•Vor der Inbetriebnahme einmalig in WLED: Farbe auf „Default“ ( = ) setzen
•Effekte bleiben aktiv, es wird nur die Farbe von außen vorgegeben
•ColorShow liefert RGBW-Farben, WLED übernimmt die Animation