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Unter OCPP-Server wird die Verbindung bei "Benutzerdefinierter Server" eingestellt.
Im ersten Schritt werden die Verbindungseinstellungen definiert:

Lokale IP |
IP-Adresse des EisBär Servers. Es muss eine feste IP-Adresse verwendet werden. |
Websocket Port |
zu verwendender Port. Der Standardport 85 wird automatisch in der Firewall eingetragen. Änderungen müssen in der Firewall manuell hinzugefügt werden! |
Websocket Port (secure) |
wird nur genutzt wenn aktiviert, dann muss das Zertifikat des Eisbärservers in die Ladestation geladen werden. |
Ressource (URL Suffix) |
individueller Name für die Anlage (wird aktuell nicht verwendet, ist für zukünftige Erweiterungen vorgesehen) |
URL |
Hier ist nun die vollständige URL für den OCPP Server im EisBär ersichtlich. |
Einstellungen mittels der «TerraConfig App» direkt auf der Ladestation. Im ersten Schritt wird empfohlen die Firmwareversion zu prüfen und gegebenenfalls ein Firmwareupgrade durchzuführen.
Anschließend wird unter OCPP-Server das Eisbär-Backend eingestellt.
der Externe Server muss aktiviert werden
Unter Benutzerdefinierter Server wird die IP-Adresse und der Port eingetragen, z.B. http://192.168.1.150:85
Die Konfiguration muss bestätigt werden und in der Ladestation gespeichert werden.





Falls benötigt wird, ein OCPP Backend definiert. Wird die Anlage nur im Lokalen Betrieb verwendet ohne Verrechnung über ein Backend kann dieser Schritt ausgelassen werden. Dies kann auch dazu verwendet werden die Charger weiterhin mit dem «ChargerSync» Portal zu verwenden (exkl. Lademanagement).

Name |
Eindeutiger Name welcher im Anschluss in der Kanalkonfiguration ersichtlich ist |
URL |
Die URL des Backend (zB: ABB ChargerSync: wss://abb.cdlink.chargedot.com:9043/ocpp ) |
Benutzer |
vom Backend definierter Benutzer |
Passwort |
vom Backend definiertes Passwort |
Transparenter Proxy |
Alle Daten werden direkt an das übergeordnete Backend weitergeleitet (EisBär übernimmt dann aber keine Lademanagement Funktionen!) |
Lokale Authorisierung |
Ist dieser Parameter aktiv wird die Authorisierung der Ladevorgänge nur lokal im EisBär und nicht über das Portal gemacht. |
ID als Benutzername |
Dieser Parameter ist zu aktivieren wenn das Backend je Ladestation einen Benutzername benötigt welcher dem Identifier der Station entspricht. (zb. Backend «Move») |
Nun werden die einzelnen Kanäle (Ladestationen) angelegt.

Name |
Der Name der Ladestation (zb. Parkplatz Nummer) |
Station Aktiv |
Aktivieren / Deaktivieren der Station |
Version |
Hier kann zwischen der OCPP Protokollversion 1.6 oder 2.0 gewählt werden. Für die ABB AC Terra und ABB DC Charger ist Version 1.6 zu wählen. |
Ladestation ID |
Seriennummer der Ladestation. Beim ABB DC Charger muss die Seriennummer in der Charger Konfiguration noch als «Name» hinzugefügt werden. |
Anschlüsse |
Anzahl Anschlüsse die der Charger besitzt |
Minimalstrom |
Minimalstrom welcher der Charger zum Laden verwenden darf |
Authorization |
Aktiv – es wird eine RFID Authorisierung benötigt, welche Lokal / Backend geprüft wird Inaktiv – Jeder Ladevorgang wird automatisch gestartet/freigegeben |
Bei Verbindung konfigurieren |
Die Konfiguration aus der «Konfigurationsdatei» an die Ladestation übermitteln (soll aktiviert werden) |
Konfigurationsdatei |
Konfigurationsdatei abhängig vom verwendeten Charger eintragen ABB AC Terra : ABB_Terra_AC.cfg ABB DC Charger : ABB_Terra_DC.cfg für 3rd Party Ladestationen oder benutzerspezifische Anpassung können die Files im Ordnern manuell angepasst werden ( C:\ProgramData\Alexander Maier GmbH\EisBär 3.0\OCPP\ConfigFiles) |
Abschalten-Konfiguration |
Hier kann die entsprechend zu verwendende Konfiguration gewählt werden. Parameter die bei deaktivierung der Ladestation an diese übermittelt werden sollen |
Proxy Backend |
Backend auswählen (wenn benötigt) |
Für die Verbindung zwischen den Einzelnen Stationen (OCPP) und dem Management (DLM) ist lediglich eine Verknüpfung erforderlich:


Weitere Verknüpfungen sind jeweils optional und je nach Anwendung / Anforderung zu verwenden:
Einspeisung gemessen Lx [A] |
Hier wird die Messung des Hauptzählers/Hausanschluss verbunden |
Maximalstrom Lx [A] |
Aktuell gewünschter Maximalstrom für das Lademanagement |
Mindestens eine Station lädt |
Sobald eine Station am Laden ist, wird dies hier ausgegeben (zb. für DLM Master-Slave notwendig) |
Strom verfügbar Lx [A] |
Aktuell verfügbarer Strom (Differenz aktueller Strombezug und Maximalstrom) |
Summe anderer Ströme Lx[A] |
Summe der Ströme die nicht über die Ladestationen verbraucht werden. |
Summe Ladestrom Lx[A] |
Summe der Ströme aller Ladestationen. |
Bei der Terra DC ist im Idealfall ein separater Zähler vorzuschalten um die effektiven Messwerte der einzelnen Phasen zu erhalten, da über die OCPP Kommunikation von der Station ausschließlich die DC-Messwerte zurückkommen.
In diesem Fall sind die Verknüpfungen wie folgt vorzunehmen:

Sollte kein Zähler vorhanden sein oder installiert werden können, kann auch der Weg über die Berechnung in einer Logik realisiert werden, welche die DC-Strom & Spannungswerte auf AC umrechnet. Dies ist nicht so genau wie die Messung, aber für viele Anwendungen jedoch ausreichend.
Die Terra DC werden alle entweder von der ABB selbst oder von einem Zertifizierten Partner in Betrieb genommen. Entsprechend wird hier nicht im Detail auf die Konfiguration eingegangen. Grundsätzlich sind hier 2 Wichtige Einstellungen zu tätigen:
Benutzername: Seriennummer des Chargers
OCPP-Server: Angabe gemäß Konfiguration EisBär
Wird die Authentifizierung Lokal im EisBär und nicht über ein Backend realisiert, wird dies mittels einer csv Liste realisiert welche aus dem laufenden Server heruntergeladen bzw. hochgeladen werden kann. Die csv Datei hat immer das gleiche Format und wird mit «Semikolon» getrennt.
ACHTUNG: Keine doppelten RFID Tags hinterlegen!

idTag |
RFID Tag (default die bei den ABB Tags zb. No.00000001234). Wenn externe Kartenanbieter aktiviert ist in der Ladestation dann die effektive Seriennummer des RFID Tags einzutragen |
Name |
Name des Kartenbenutzer |
RestrictCPs |
FALSE: es kann an allen Ladestationen geladen werden TRUE: es kann nur an spezifischen Ladestationen geladen werden (siehe unten) |
CP1,…CPN |
Spezifische Ladestationen an welchem der RFID Tag laden darf (Seriennummer) |
restrictCalender |
In der Kalenderfunktion ersichtlicher ID Tag |
Mailadress |
Mail Adresse des Benutzers |
SendMailAfterTransaction |
Soll am Ende jedes Ladevorgangs eine E-Mail mit den Infos zum Ladevorgang an den Nutzer gesendet werden. |