DLM V2 - Dynamisches Lademanagement [x2000/x3000]

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DLM V2 - Dynamisches Lademanagement [x2000/x3000]

Das Dynamisches Lademanagement (kurz: DLM) dient zur automatischen Lade-Regulierung mehrerer Ladestationen. Wird diese Komponente angelegt, zählt diese wie 2000 Komponenten und ab der 11. Station wie 3000 Komponenten.

Die Komponente verteilt den maximal zur Verfügung stehenden Strom (eingestellter Wert bzw kleinster Wert der 3 Phaseneingänge) - abzüglich einer Stromreserve – gleichmäßig auf alle aktuell ladenden Stationen.

Wenn der pro Station zu Verfügung stehende Strom, unter ein Minimum fällt, z.B. durch den Ladestart bei einer weiteren Ladestation, so werden alle aktuell nicht ladenden Stationen deaktiviert.

 

Datenpunkte der Komponente

Name

Typ

Funktion

Aktuelle ID-Tag Datei [Dateiname]

Ausgang

Ausgabe der URL für die ID-Tag Datei (Speicherpfad)

Alle Ladepunkte auf das Minimum reduzieren

Eingang

Mit einem An-Signal werden alle Ladepunkte auf ihre minimale Ladeleistung reduziert.

Alle Logs (oder nur des Monats) an Admin senden

Eingang

beliebiger Wert (außer TRUE) -> Triggert das Senden aller Daten an den Administrator

TRUE -> Triggert das Senden aller bisheriger Daten des aktuellen Monats an den Administrator

Alle Logs des letzten Monats an Admin (und Benutzer) senden

Eingang

beliebiger Wert (außer TRUE) -> Triggert das Senden aller Daten des vergangenen Monats nur an den Administrator

TRUE ->  Triggert das Senden aller Daten des vergangenen Monats an den Administrator und die Benutzer. Die Benutzer erhalten nur deren Daten.

Alternative E-Mail Adresse für unbekannte Nutzer

Bidirektional

Angabe der alternativen Mailadresse (wird verwendet, wenn keine Benutzeradresse im Kanaleditor hinterlegt ist)

 

Datenbank exportieren (Dateiname)

Eingang

Exportiert die OCPP Datenbank(en) (die Transaktionsdatenbank, die Nutzerdatenbank und diverse Werte aus der Runtime-DB wie z.B. die zuletzt vergebene Transaktions-ID) in entsprechende Dateien. Der Pfad muss in dem DP angegeben werden - z.B. über Dateiauswahlkomponente

Es werden 3 Dateien angelegt. 

- Die Transaktionsdaten mit dem angegebenen Dateinamen

- Die User-ID Daten mit angehängten "_users" im Dateinamen

- Die RuntimeDaten mit angehängten "_runtime" im Dateinamen

Datenbank importieren (Dateiname)

Eingang

Auswahl bzw Angabe der Transaktionsdaten-Datei. Die anderen beiden werden im gleichen Ordner mit den o.g. Namensschema gesucht und entsprechend importiert

Datenbank löschen

Eingang

Löscht die Transaktionsdatenbank

Diagnose (MQTT) [Text]

Ausgang

Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. Sind mehrere Treiber vorhanden, können die Anzeigen über den Debugger umgeschaltet werden.

Diagnose [Text]

Ausgang

Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. Sind mehrere Treiber vorhanden, können die Anzeigen über den Debugger umgeschaltet werden.
Hier werden nur Fehlermeldungen des Treibers ausgegeben.

Diagnose Algorithmus (Verbose) [Text]

Ausgang

Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. Sind mehrere Treiber vorhanden, können die Anzeigen über den Debugger umgeschaltet werden.

Hier werden erweiterte Informationen zum Berechnungsalgorithmus des DLM ausgegeben (sehr ausführlich).

Diagnose Algorithmus [Text]

Ausgang

Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. Sind mehrere Treiber vorhanden, können die Anzeigen über den Debugger umgeschaltet werden.

Hier werden Informationen zum Berechnungsalgorithmus des DLM ausgegeben.

Dynamisch

Ordner

Beschreibung siehe unten.

E-Mail Adresse des Admins

Bidirektional

Die E-Mail Adresse des Administrators / der Administratoren kann über diesen Datenpunkt zur Laufzeit geändert werden. Mehrere Adressen werden mit einem ; getrennt.

E-Mails an Benutzer senden (Ladeunterbrechung)

Bidirektional

(De) aktivieren der E-Mail Benachrichtigung an den Benutzer, wenn der Ladezustand auf "Ladeunterbrechung" wechselt.

E-Mails an Benutzer senden (Transaktionsende)

Bidirektional

(De) aktivieren der E-Mail Benachrichtigung an den Benutzer, wenn der Ladezustand auf "Transaktionsende" (fertig geladen) wechselt.

Energiepreise in ct/kWh [csv]1

Eingang

Eingang für den aktuellen Strompreis als CSV. Das Format entspricht der SMARD Komponente (Datum/Uhrzeit ; Preis).

Erweiterte Diagnose

Eingang

Mit einem AN-Signal wird die Diagnose-Ausgabe erweitert.

ID Tags

Ordner

Dieser Ordner beinhaltet Datenpunkte zum Auslesen oder Eingeben der ID-Tag Konfiguration.

ID-Tags [CSV-String]

Ausgang

Ausgabe der ID-TAGs als Text, wenn der Datenpunkt ID-Tags exportieren [CSV-String] getriggert wurde.

ID-Tags exportieren [CSV-String]

Eingang

Trigger Eingang, um die ID-TAGs am Ausgang ID-Tags [CSV-String] auszugeben.

ID-Tags exportieren [Dateiname]

Eingang

Durch Angabe des absoluten Speicherpfades, werden die ID-Tags exportiert. (Aufbau der CSV-Datei siehe unten)

ID-Tags importieren - Ergebnis

Ausgang

Ausgabe in Textform, wob der Import erfolgreich war oder nicht.

ID-Tags importieren [CSV-String]

Eingang

Durch Eingabe der ID-TAGs als CSV-Text, kann hier die Liste importiert werden

ID-Tags importieren [Dateiname]

Eingang

Durch Angabe des absoluten Speicherpfades der CSV-Datei, werden die ID-Tags importiert. (Aufbau der CSV-Datei siehe unten)

Ladehistorie

Bidirektional

Datenpunkt für die Anbindung an die Komponente Ladehistorie (siehe auch Verbindungsschema).

Mailversand aktivieren

Bidirektional

(De) aktiviert den gesamten E-Mailversand.

Mindestens eine Station lädt

Ausgang

Gibt ein An-Signal aus, wenn mindestens eine Ladestation lädt.

MQTT Topics exportieren

Eingang

Durch Angabe des Speicherpfades, werden die Topics als csv exportiert.

MQTT verbunden

Ausgang

Besteht eine Verbindung zum MQTT Broker, wird ein AN-Signal ausgegeben, ansonsten ein AUS.

Treiber An/Aus

Bidirektional

(De)Aktivieren der Komponente.

Update trigger

Eingang

mit einem beliebigen Signal werden alle Ein- und Ausgänge aktualisiert.

Verbleibenden Strom Verteilen (verzögert)

Eingang

Mit einem An-Signal wird die Verteilung des verbleibenden Stroms neu berechnet. Steht einer Station mehr Strom zur Verfügung, als Sie benötigt, kann der ungenutzte Strom auf andere Stationen umverteilt werden.

Verteilerdaten

Bidirektional

Datenpunkt für die Komponente DLM Verteilerdaten (siehe auch Verbindungsschema)

Verteilungsnamen

Ausgang

Ausgabe vom Verteilungsnamen als Text.

Zeit bis zum Update [s]

Ausgang

Die DLM Daten werden nach Ablauf der Zeit aktualisiert.

 

 

1 Hinweis:

Bei Verwendung von unserer SMARD Komponente muss dort dann entsprechend ein Faktor von 0.1 eingestellt werden, da SMARD standardmäßig den Preis in €/MWh liefert.

Das DLM wird einer ladenden Ladestation nur Strom zuweisen, wenn der eingestellte maximale Preis (im Benutzereditor oder über den Datenpunkt für den ID-Tag) unter dem aktuellen Preis liegt. Anderenfalls wird 0A zugeordnet, ES SEI DENN die globale Einstellung "Preislimit - Ladung fortsetzen wenn es gestartet wurde" ist aktiv, dann wird das Laden mit Minimalstrom fortgesetzt.

 

 

 

Datenpunkte im Ordner Verteilung

Name

Typ

Funktion

Abschalten

Bidirektional

Mit einem AN-Signal wird die Verteilung abgeschaltet und es findet kein Management mehr statt.

Aktivieren

Ausgang

Dieser Ausgang zeigt an, ob das Laden an dieser Station möglich ist (true) oder nicht (false).

Anzahl ladender Ladepunkte

Ausgang

Ausgabe der Anzahl an Ladepunkte, welche sich im Status "Läd" befinden. Das gilt für diese, sowie allen weiteren Unterverteilungen.

Anzahl ladender Ladepunkte (local)

Ausgang

Ausgabe der Anzahl an Ladepunkte, welche sich im Status "Läd" befinden. Das gilt nur für diese Verteilung und nicht für allen weiteren Unterverteilungen.

Mindestens eine Ladestation läd

Ausgang

Sobald sich mindestens eine Station im Modus laden befindet, wird ein AN-Signal ausgegeben. Das gilt für diese, sowie allen weiteren Unterverteilungen.

Mindestens eine Ladestation läd (local)

Ausgang

Sobald sich mindestens eine Station im Modus laden befindet, wird ein AN-Signal ausgegeben. Das gilt nur für diese Verteilung und nicht für allen weiteren Unterverteilungen.

Priorität

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit der Priorität der Verteilung

Station

Ordner

Beschreibung siehe unten

Strom (Maximum) [A]

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit des maximalen Stroms der Verteilung

Strom (Minimum) [A]

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit des minimalen Stroms der Verteilung

Strom (Reserve) [A]

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit der Strom-Reserve

Strom (zugewiesen) [A]

Ausgang

Ausgabe des zugewiesenen maximalen Strom der Verteilung.

Strom effektiv (Maximum) [A]

Ausgang

Ausgabe des effektiven, maximalen, vorhandenen Strom der Verteilung (z.B. falls eine PV-Anlage noch zusätzlich einspeisen würde).

Strom gemessen L1 [A]

Eingang

Eingang für den gemessenen Strom der Verteilung

Strom gemessen L2 [A]

Eingang

Eingang für den gemessenen Strom der Verteilung

Strom gemessen L3 [A]

Eingang

Eingang für den gemessenen Strom der Verteilung

Ströme [A]

Ordner

Beschreibung siehe unten

Strommessung gültig

Eingang

Ist die Validierung gesetzt, muss ein An-Signal an diesem Datenpunkt anstehen, damit die gemessenen Werte übernommen werden können.

Übertragene Energie (Gemessen) - Endwert letzter Monat [Wh]

Eingang

Möglichkeit der Angabe des Energieendwert Ende letzter Monat. Hieraus leitet sich der Energieverbrauch des aktuellen Monats ab (aktueller Gesamtwert - Endwert letzter Monat)

 

Übertragene Energie (Gemessen) - Verbrauch letzter Monat [Wh]

Ausgang

Übertragene Energie des letzten Monatszeitraums

 

Übertragene Energie (Gemessen) - Verbrauch aktueller Monat [Wh]

Ausgang

Übertragene Energie des aktuellen Monatszeitraums

 

Übertragene Energie (Gemessen) [Wh]

Eingang

Setzt die oben ausgegebene Gesamtenergie auf einen definierten Wert.

Übertragene Energie (Gesamt) [Wh]

Ausgang

Ausgang für die gesamte übertragene Energie.

 

Datenpunkte im Ordner Station

Name

Typ

Funktion

Abschalten

Bidirektional

Mit einem AN-Signal wird die Station gesperrt und es findet kein Management mehr statt.

Aktivieren

Ausgang

Dieser Ausgang zeigt an, ob das Laden an dieser Station möglich ist (true) oder nicht (false).

Aktueller Benutzer

Ausgang

Hat sich ein Benutzer angemeldet, wird der Name hier ausgegeben.

Aktueller ID-Tag

Ausgang

Hat sich ein Benutzer angemeldet, wird der ID-Tag hier ausgegeben.

Bevorzugt Ladepunkt

Ausgang

Bedingt durch 1 einphasige Ladevorgänge können manche Ladepunkte als "Bevorzugt" (true an diesem Ausgang) markiert werden. Dadurch wird eine symmetrischere Belastung durch die Phasenrotation von L1, L2 und L3 erreicht.

Ladepunktdaten zu OCPP

Bidirektional

Verbindung zur Ladestation über EVCS oder OCPP oder... (siehe auch Verbindungsschema)

Lädt

Eingang

Eingang, um das Laden zu starten

Nur selbst produzierte Leistung

Bidirektional

Mit einem AN-Signal wird nur selbst produzierter Strom (zum Beispiel aus einer PV-Anlage) für die Ladestation verwendet.

Priorität

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit der Priorität der Verteilung (0-10)

Strom (Maximum) [A]

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit des maximalen Stroms der Station

Strom (Minimum) [A]

Bidirektional

Ausgabe oder Änderungsmöglichkeit des minimalen Stroms der Station

Strom (zugewiesen) [A]

Ausgang

Gesetzter maximaler Strom, welcher der Ladestation zugewiesen wurde.

Strom effektiv (Maximum) [A]

Ausgang

Ausgabe des effektiven, maximalen, vorhandenen Strom der Station (z.B. falls eine PV-Anlage noch zusätzlich einspeisen würde).

Strom effektiv (Minimum) [A]

Ausgang

Ausgabe des minimalen Strom der Station.

Strom [A] (gemessen) L1/L2/L3

Eingang

Eingang für den gemessenen Strom der Station. Messung muss im Kanal-Editor eingestellt sein, damit die Datenpunkte sichtbar sind.

Ströme [A]

Ordner

Datenpunkte zur Ausgabe der Ströme, die nicht verwendet, aber zugewiesen wurden.

Übertragene Energie (Gesamt) [Wh]

Eingang

Die gesamte übertragene Energie der Station wird hier übergeben.

Übertragene Energie (Session) [Wh]

Eingang

Die übertragene Energie der letzten Ladung an der Station wird hier übergeben.

 

Datenpunkte im Ordner Ströme [A], je für L1, L2 und L3

Name

Typ

Funktion

Andere (Gesamt)

Ausgang

Gesamter Strom, welcher nicht von Ladestationen verwendet wird

Andere (Summe lokal)

Ausgang

Gesamter Strom an dieser Verteilung, welcher nicht von Ladestationen verwendet wird

Andere (Summe Unterverteilung)

Ausgang

Gesamter Strom aus weiteren Unterverteilungen, welcher nicht von Ladestationen verwendet wird

Aus Versorgung

Ausgang

Strom, welcher aus der Zuleitung bezogen wird.

Kombiniert

Ausgang

Summe aus Strom Versorgung und Strom aus zusätzlichen Quellen

Ladestationen (Summe Unterverteilungen)

Ausgang

Strom der Ladestationen, welche über weitere Unterverteiler bezogen wird.

Ladestationen (Gesamt)

Ausgang

Strom aller Ladestationen, die an diesem Verteiler und auch an dessen Unterverteilern bezogen wird.

Ladestationen (Summe lokal)

Ausgang

Strom aller Ladestationen, welche von diesem Verteiler bezogen wird.

Nicht verwendet (bezogen auf Maximum)

Ausgang

Ausgabe der Ströme , die nicht verwendet werden.

Nicht verwendet (bezogen auf zugewiesenen Strom)

Ausgang

Ausgabe der Ströme , die nach der Zuweisung von der Station nicht verwendet werden.

Verwendet (Phasenmaximum)

Ausgang

Ausgabe vom maximalen Strom, welcher für die Ladestationen verwendet wird.

Zusätzliche Quellen (Gesamt)

Ausgang

Ausgabe der Ströme die aus zusätzlichen Quellen der Verteilung und auch aus weiteren Unterverteilern (zum Beispiel PV-Anlage) stammen. Es ist die Summe aus Zusätzliche Quellen (Summe lokal) und Zusätzliche Quellen (Summe Unterverteilung).

Zusätzliche Quellen (Summe lokal)

Ausgang

Ausgabe der Ströme die aus zusätzlichen Quellen nur an dieser Verteilung (zum Beispiel PV-Anlage) stammen.

Zusätzliche Quellen (Summe Unterverteilung)

Ausgang

Ausgabe der Ströme die aus zusätzlichen Quellen stammen, welche aus den Unterverteilungen eingespeist wird.

 

Datenpunkte im Ordner ID Tags

Mit diesen Datenpunkten können die Einstellungen "Benutzer/ID-Tags" zur Laufzeit geändert werden.

Eingabe nur am OCPP oder nur am DLM. Zum synchronisieren von OCPP und DLM wird der ID-Tag Import/Export verwendet.

Name

Typ

Funktion

Ablaufdatum

Bidirektional

Gültigkeitsdatum des ID-Tags im Format dd.MM.yyyy - Beispiel: 06.06.2025

Begrenzen auf Ladestationen

Bidirektional

Ist diese Option AN, dann ist der ID-Tag auf die angegebenen Ladestationen begrenzt. Aus bedeutet, der Tag kann an jeder Station verwendet werden

Bekannte ID Tags

Ausgang

Ausgabe aller eingelernter ID Tags um diese in der Listenauswahl anzeigen zu können.

Bekannte Ladestationen (OCPP)

Eingang

Datenpunkt für die Verbindung zum OCPP "Bekannte Stationsnamen [Text]"

Erlaube nur PV Laden

Bidirektional

Über ein AN-Signal wird das Laden nur bei ausreichender PV Leistung freigegeben.

Erlaubte Ladestation entfernen

Eingang

Über eine Texteingabe kann eine erlaubte Ladestation (Station-Name) für den ID-Tag entfernt werden.

Erlaubte Ladestation hinzufügen

Eingang

Über eine Texteingabe kann eine erlaubte Ladestation (Station-Name) dem ID-Tag hinzugefügt werden.

Erlaubte Ladestation toggeln

Eingang

Über eine Texteingabe oder Listenauswahl kann eine Ladestation hinzugefügt werden. Ist diese Station bereits vorhanden, wird diese entfernt.

Erlaubte Ladestationen

Bidirektional

Ein/Ausgabe aller erlaubten Ladestationen, Semikolon separiert

Erlaubte Ladestationen - Alle

Eingang

Mit einem beliebigen Befehl werden alle bekannten Ladestationen diesem ID Tag hinzugefügt.

Erlaubte Ladestationen - Keine

Eingang

Mit einem beliebigen Befehl werden alle bekannten Ladestationen für diesen ID Tag entfernt.

Erlaubte Ladestationen (Listenansicht)

Ausgang

Ausgabe für die Anzeige in der Listenauswahl.

ID

Bidirektional

Eingang für den selektierten ID-Tag aus der Listenauswahl.

Kalenderbegrenzung

Bidirektional

(De)Aktivieren der Freigabe nur über Kalendereinträge.

Löschen

Eingang

Löschen des ID-Tags und aller Einstellungen

Mail monatlich senden

Bidirektional

(De)Aktivieren der monatlichen E-Mail.

Mail senden bei Transaktionsende

Bidirektional

(De)Aktivieren der E-Mail bei Transaktionsende.

Mailadresse

Bidirektional

Ein/Ausgabe der E-Mail Adresse für den Report

Maximaler kWh Preis [ct]

Bidirektional

Maximaler kWh Preis in Cent, für diesen Nutzer. 0 = keine Limitierung. Die aktuellen Strompreise bekommt die Komponente über den Datenpunk "Energiepreise in ct/kWh [csv]". Das Format entspricht der SMARD Komponente.

 

Maximalstrom

Bidirektional

Einstellmöglichkeit des maximalen Ladestroms.

Minimalstrom

Bidirektional

Einstellmöglichkeit des minimalen Ladestroms.

Name

Bidirektional

Ein/Ausgabe für den Benutzername

Priorität

Bidirektional

Hier kann eine Priorität der Stationen eingetragen werden. "0" die kleinste und "10" die höchste Priorität.

Quota [kWh]

Bidirektional

Über eine Werteingabe kann das Ladelimit für diesen ID-Tag gesetzt werden.

Quota Reset-Typ

Bidirektional

Umschaltung der Rücksetzungsmethode: 0 = Manuell, 1 = monatlich und 2 = jährliche Zurücksetzung.

Speichern

Eingang

Triggern um die Änderungen an den Datenpunkten zu speichern.

Temporär übernehmen

Eingang

Mit einem beliebigen Signal werden die Änderungen für Priorität und Minimaler/Maximaler Ladestrom für die nächste Transaktion übernommen und danach wieder verworfen.

 

 

Eigenschaften der Komponente

Name

Standard

Funktion

Kanäle

0

Im Kanaleditor können mehrere Verteilungen/Unterverteilungen angelegt werden. Die Ladestationen werden dann den Verteilungen zugeordnet. Die Beschreibung der Spalten ist in der Tabelle "Kanaleditor" aufgelistet.

Benutzer definieren

0

Hier werden die einzelnen Benutzer der Anlage angelegt.

E-Mail Server

...

Einstellungen für den E-Mail Server, welcher die Nachrichten an die Benutzer sendet.

Mailversand aktivieren

an

(De) aktiviert den gesamten E-Mailversand.

E-Mail Konfiguration

 

Angabe der E-Mail Adressen und Events, welche eine E-Mail auslösen.

MQTT Verbindungseinstellungen

 

Eingabe der MQTT-Broker Daten.

MQTT Basis-Topic

MyBase/DLM

Einstellung für das Basis Topic im MQTT.

MQTT Retain

 

Ist Retain aktiv, wird der letzte Wert vom Client am Broker vorgehalten. Verbindet sich ein Client oder mehrere Clients wieder auf den Broker und haben diese Topic abonniert, wird sofort dieser Wert veröffentlicht.

Zyklische Berechnung - Intervall [s]

60

Alle Informationen und Ströme werden in dem eingestellten Intervall aktualisiert.

Zyklische Berechnung nach Reaktivierung - Intervall [s]

10

Alle Informationen und Ströme werden in dem eingestellten Intervall aktualisiert.

Validierung externer Messeinrichtung

 

Setzen um eine externe Messeinrichtung zur Strommessung zu verwenden. Sollte diese Messung ausfallen wird ein Fallback (Ladeströme der Stationen) verwendet. Zur Validierung muss am Datenpunkt "Strommessung gültig" ein AN-Signal anliegen.

Reserven nur bei ausgefallener Messung

 

Deaktiviert wird der Reservestrom aus dem Kanaleditor immer verwendet (abgezogen). Ansonsten wird die Reserve nur dann verwendet, wenn die externe Messung ausgefallen ist.

Aktuelle Messwerte verwenden

 

Aktivieren, um aktuelle Messwerte zu verwenden. Falls deaktiviert, werden die höchsten Messwerte seit der letzten DLM Berechnung verwendet.

Offset Sharing

 

Wenn aktiv, werden die Ströme von Stationen unterschiedlicher Priorität gleichmäßig angehoben. Ansonsten erhält die Ladestation mit der höchsten Priorität den maximal Strom.

Auf Anfrage, auf 4kW pro Station limitieren

 

Wenn aktiv, wird die Leistung auf Anforderung (Datenpunkt der Komponente) pro Ladepunkt auf 4kW limitiert. Andernfalls erfolgt eine Limitierung auf den definierten Mindeststrom des Ladepunktes.

Mindeständerung von Messwerten [mA]

500

Messwerte müssen sich um mindestens des eingestellten Wertes ändern, damit eine Neuberechnung ausgelöst wird.

OCPP Startverzögerung [s]

120

Die Verteilung des nicht benutzten Stromes wird x Sekunden, nachdem das OCPP Bereit Signal empfangen wurde, aktiviert.

Log - CSV-Separator

Semikolon

Auswahl des Separators zwischen den einzelnen Werten.

Log - Zeitstempelformat

dd.MM.yyyy HH:mm:ss

Formatierungseinstellung für Datum und Uhrzeit. Siehe auch Formatierung.

Log - Culture

de-DE

Ländereinstellung für die Darstellung von Zahlen (zB Tausender-Trennzeichen).

Automatisches Backup

 

Aktivierung der automatischen Sicherungsfunktion (hochladen auf den EisBaer-Server mit allen Einstellungen des DLM).

Benutzerspezifische FTP Verbindung für automatische Sicherung verwenden

 

Aktiviert oder Deaktiviert die Benutzerspezifische Verbindung.

Benutzerspezifische FTP Verbindung für automatische Sicherung

 

Eingabemöglichkeit für die benutzerspezifische FTP Verbindung.

PV Ladung fortsetzen wenn es gestartet wurde

 

Aktivieren um eine Ladung fortzusetzen, auch wenn keine PV-Leistung mehr zur Verfügung steht.

Treiber An/Aus

 

Definiert, ob der Treiber bei Projektstart automatisch aktiviert wird.

 

Kanaleditor

Bezeichnung

Beschreibung

Name

Frei definierbarer Name für die Verteilung und der Stationen

Benutzen (*)

Ist der Haken gesetzt, wird diese Verteilung/Station im Projekt verwendet, ansonsten trägt es nicht zur Berechnung bei.

Typ

Einstellung, ob es sich um eine Verteilung, Ladestation oder zusätzliche Einspeisung (PV oder ähnliches) handelt. Bei Mehrfachanschluss-Station können mehrere Ladepunkte einer Ladestation zugeordnet werden.

Maximaler Strom [A] (*)

Angabe des maximalen Stroms, welcher Verwendet werden darf.

Minimaler Strom [A] (*)

Angabe des minimalen Stroms, welcher zugewiesen werden kann.

Reservestrom [A] (*)

Die Stromreserve wird nicht auf die Ladestationen verteilt. Sie wird vom Maximalen Strom abgezogen.

Ungenutzten Strom verteilen  (*)

Steht einer Station mehr Strom zur Verfügung, als Sie benötigt, kann der ungenutzte auf andere Stationen umverteilt werden.

Min-Strom reservieren [A]

Mit dieser Funktion wird der Ladestation immer der Min-Strom vorgehalten und wird nicht verteilt.

Nur PV (*)

Aktivieren, um nur den Strom der zusätzlichen Speisung zu verwenden.

Messung

Unterscheidet zwischen keine Messung, Messung mit der zusätzlichen Speisung (zB PV-Anlage) oder ohne Messung im System.

Absenkschwelle [A] (*)

Die Differenz zwischen dem gesetzten Strom und bezogener Strom einer Station muss größer oder gleich der Absenkschwelle sein, damit der Strom neu verteilt werden kann.

Minimaldifferenz [A] (*)

Ändert sich der Strom im System um den hier eingestellten Wert, werden die gesetzten Ströme für die Stationen neu berechnet.

Priorität (*)

Hier kann eine Priorität der Stationen eingetragen werden. "0" die kleinste und "10" die höchste Priorität.

Ignoriere DLM-Paket Messung

Durch das Setzen werden die Messwerte, welche über das DLM-Paket gesendet werden, ignoriert.

 

Ladestationen können auch nachträglich noch  über "Drag&Drop"  in andere (Unter-) Verteilungen verschoben werden.

Spalten, welche mit einem (*) markiert sind können, bei Auswahl mehrerer Zeilen, gemeinsam editiert werden.

 

Funktionsweise:

Ladepunkte:

- Station wird oder bleibt aktiviert, sofern der noch nicht verteilte Strom größer als der Mindeststrom eines Ladepunktes ist

- Wenn an dem Ladepunkt gerade geladen wird, wird der zugewiesene Mindeststrom vom, noch zur Verteilung verfügbaren Strom abgezogen

 

Verteilungen/Mehrfachladestationen:

- Verteilungen werden nicht deaktiviert, auch wenn der, noch nicht verteilte Strom, kleiner als der Mindeststrom eines Ladepunktes ist

- Sofern möglich wird der Verteilung der aktuell von ihr verwendete Strom + der eingestellte Mindeststrom zugewiesen

- Der zugewiesene Strom vom noch zur Verteilung verfügbaren Strom abgezogen (Ausnahme - der verwendete Strom ist kleiner als der Mindeststrom, in dem Fall wird nur der aktuell verwendete Strom abgezogen)

 

Bei Verteilungen sollte (sofern die Zuleitungen und Absicherungen es zulassen) darauf geachtet werden, das der Mindeststrom groß genug ist, damit beim Start und der initialen Verteilung alle Stationen möglichst aktiviert bleiben (hier ist zu beachten dass in dem Moment bereits Stationen Laden könnten und deren Minimalstrom entsprechend nicht für andere zur Verfügung steht und die Verteilung der Restströme je nach Einstellung erst verzögert aktiviert wird). Zu hoch sollte er aber nicht gewählt werden, da dieser dann für die Verteilung reserviert wird und anderen Verteilungen nicht zur Verfügung steht.

Als Startpunkt hat es sich bewährt für Verteilungen zwischen 24A..32A zu verwenden. Bei komplexen und mehreren parallelen Unterverteilungen empfiehlt sich ein Testprojekt mit Simulation von Ladepunkten und dem Durchspielen verschiedener Ladeparksituationen.

 

 

Benutzer:

Bezeichnung

Beschreibung

ID-Tag

Eingabe des ID-Tags

Name

Hier wird der Benutzername festgelegt.

Ablaufdatum

Eingabemöglichkeit einer Gültigkeit für den Benutzer

Mailadresse

E-Mail-Adresse des Benutzers.

Mail nach Transaktion senden

Ist diese Option gesetzt, wird eine E-Mail bei Transaktionsende an den Benutzer gesendet.

Monatliche Zusammenfassung senden

Ist diese Option gesetzt, wird eine E-Mail aller Transaktionen im vergangenen Monat an den Benutzer gesendet.

Priorität

Angabe der Ladepriorität von 0 bis 10. Je höher die Zahl, desto höher die Priorität.

Minimaler Strom [A]

Angabe des minimalen Stroms, welcher zugewiesen werden kann.

Maximaler Strom [A]

Angabe des maximalen Stroms, welcher Verwendet werden darf.

Quota [kWh]

Einstellmöglichkeit für ein maximales Ladeleistungskonto

Quota Reset

Auswahl für das zurücksetzen der Quota

PV only

Ist diese Auswahl gesetzt, kann der Benutzer nur dann laden, wenn PV-Leistung vorhanden ist.

Max Preis [ct/kWh]

Das DLM wird einer ladenden Ladestation nur Strom zuweisen, wenn der eingestellte maximale Preis unter dem aktuellen Preis liegt.

 

Einfluss der Priorität auf die Stromzuteilung

Die Prioritäten steuern die Verteilung des Reststroms über childsByPriority. Mit childsByPriority.Keys.Reverse() werden die Prio-Gruppen absteigend abgearbeitet – die höchste Prioritätsstufe zuerst. Der Effekt hängt aber entscheidend vom Flag OffsetSharing ab:

Fall 1: OffsetSharing == false (striktes Prioritätsprinzip)

Vor der Verteilung wird in einem Vorlauf pro Prio-Gruppe berechnet, wie viel Strom deren Stationen maximal noch aufnehmen können (MaxCurrent_Effective - TmpCurrentToSet). Dieser Bedarf wird der Reihe nach vom verfügbaren Reststrom (reaminingCurrentToShare_Tmp) abgezogen: Die höchste Prio-Gruppe darf sich bis zu ihrem Maximum bedienen, die nächste Gruppe bekommt nur, was danach übrig bleibt, usw. Niedrige Prioritäten gehen also leer aus, solange höhere Prioritäten den Strom vollständig aufnehmen können.

Fall 2: OffsetSharing == true (Gleichverteilung mit Prio-Nachrang)

Hier wird der Reststrom zunächst gleichmäßig auf alle aufnahmefähigen Stationen aller Prioritäten verteilt (additionalCurrentPerChargingStation = Reststrom / Gesamtzahl). Jede Prio-Gruppe erhält als Budget Anzahl Stationen in der Gruppe × diesen Anteil – die Priorität hat also keinen Einfluss auf die Grundzuteilung, jede Station bekommt denselben Offset.

Prioritätswirkung in beiden Fällen: Kaskadierung von Restmengen

Kann eine höherpriore Gruppe ihr Budget nicht vollständig verbrauchen (z. B. wegen GetActualCurrentLimit, Ladereduktion oder MaxCurrent_Effective), wird der ungenutzte Rest über unusedCurrentToShareFromHigherPriorityGroup an die nächstniedrigere Prio-Gruppe weitergereicht. Bei OffsetSharing ist das der einzige Punkt, an dem Priorität überhaupt wirkt: Höhere Prioritäten haben Vorrang beim „Aufsaugen" nicht verwertbarer Überschüsse.

Innerhalb einer Prio-Gruppe

Zweite Sortierebene ist energyInSession (aufsteigend). In der inneren Schleife werden ladende Stationen zunächst angeglichen: Solange nicht alle auf demselben TmpCurrentToSet liegen (allEven == false), wird das Limit auf highestCurrent gekappt – schwächer versorgte Stationen holen also erst auf, dann steigen alle gemeinsam.

Wichtige Randnotizen

•Die Funktion verteilt nur den zusätzlichen Strom; bereits zugewiesener Strom wird nicht umverteilt (Kommentar in Zeile 1).

•PV-Only-Stationen (OnlySelfProducedCurrent_Effective) nehmen unabhängig von der Priorität nur teil, wenn noch PV-Strom (unasignedSelfProducedCurrent) übrig ist, und erhalten das Minimum aus PV-Anteil und normalem Anteil.

•Abbruch jeweils bei Anteilen < 0,5 A oder wenn sich nichts mehr ändert.

Kurz: Bei OffsetSharing == false ist die Priorität das dominante Verteilkriterium (Wasserfallprinzip), bei OffsetSharing == true wirkt sie nur nachrangig über die Weitergabe ungenutzter Reste.